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Dienstag, 26. Juni 2012

Hör mal, wer da hämmert!

Liebe Leute, wir haben ein Gartenhaus! :-) Endlich ist der ganze Kram wie Schubkarre, Spaten, Schaufeln und Co. verstaut und steht nicht mehr mitten im Garten als Gerümpelinsel herum. Also auch endlich freie Sicht auf die schöne Wiese hinter unserem Grundstück.

Vorletzte Woche Montag wurde das Haus geliefert. Da Anne ja zur Zeit körperlich etwas beeinträchtigt ist ;-) haben wir uns für eine Kaufvariante inklusive Aufbau entschieden.
Mittwoch um 08:05 Uhr stand unser Monteur bereits auf der Matte, 25 Minuten früher als vereinbart. Dafür bekam er dann auch gleich erst mal einen Kaffee. Dann ging's los. Man merkte schon seeehr bald, dass dieser Herr das nicht zum ersten Mal machte. Anne fuhr zwischendurch für nur ca. 20 Minuten einkaufen. Als sie die "Baustelle" verlassen hatte, waren gerade einmal die Fundamenthölzer und die erste Reihe Blockbohlen gelegt. Als sie vom Einkaufen zurückkam, waren die Giebelwandspitzen bereits aufgesetzt.


Okay, unser Haus ist auch vom Aufbau nicht weiter kompliziert, aber so schnell hätten wir das alleine sicher nicht hinbekommen. Schließlich hätten wir uns erst einmal in die Aufbauanleitung einlesen müssen.
Eine weitere Viertelstunde später konnte Richtfest gefeiert werden. Darauf wurde allerdings ganz unschuldig nur mit Kaffee angestoßen. Eine "Richtkrone" durfte aber trotzdem nicht fehlen ;-)




Nach viereinhalb Stunden war der Monteur schließlich fertig, inklusive einiger Sonderwünsche, die er netterweise auch gleich noch so baute, wie wir es haben wollten. Unser Monteur was echt spitze! Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal.
Und dann stand es: unser Gartenhaus.



Aber es ist ja nicht so, dass wir selbst danach nichts mehr zu tun gehabt hätten. Schließlich fehlte noch etwas Farbe am Haus. Vor dem Aufbau wurden Nut und Feder der Bretter mit Bläuesperrgrund imprägniert und anschließend von außen noch einmal das komplette Haus damit behandelt. Bei den Farben hatten wir ziemlich lange hin- und herüberlegt. Welcher Farbton? Billig- oder Markenfarbe? Farbe auf Acryl- oder Ölbasis?
Am Ende haben wir uns für die vermeintlich teuren Osmo-Ölfarben entschieden. Für die Wände haben wir die Landhausfarbe in "steingrau" gewählt, für Unterschläge, Türrahmen und Stirnbretter die Holz-Deckfarbe "Fenster-Weiß".


Mit ersterer sind wir mehr als zufrieden. Sie hat definitiv gehalten, was sie versprach. Die Farbe ist sehr dünnflüssig, enthält aber viele Pigmente und ist dadurch extrem ergiebig, wodurch sie im Vergleich zu anderen Herstellern sogar preisgünstiger ist. Sie verteilt sich gut auf dem Untergrund und ergibt ein schönes, gleichmäßig deckendes, seidiges Farbbild, bei dem die Holzstruktur aber noch reliefartig zur Geltung kommt.



Bei der Holz-Deckfarbe war das Streichen nicht ganz so leicht. Die Farbe ist viel zähflüssiger und zieht besonders beim ersten Anstrich sehr schnell ein, was die gleichmäßige Verteilung bei einem dünnen Anstrich eher schwierig gestaltet. Von der Deckkraft hatten wir uns auch mehr erhofft, schließlich heißt die Farbe Holz-Deckfarbe, aber irgendwie hatte die Landhausfarbe eine weitaus höhere Deckkraft. Vielleicht lag es mitunter auch an der Farbe. Weiß deckt den natürlichen Holzton eben vermutlich nicht so leicht ab wie beispielsweise dunkelgrau. Aber selbst nach einem dritten Anstrich (den wir allerdings nur an sehr exponierten Stellen wie dem Brett über der Tür und den Stirnbrettern vornahmen) lassen sich immer noch Äste im Holz als Farbunterschied erahnen. Die Ergiebigkeit war okay, aber nicht so gut, wie bei der Landhausfarbe. Der Gesamteindruck nach dem Trocknen ist jetzt aber trotzdem sehr schön. Die Holz-Deckfarbe glänzt etwas mehr, als die Landhausfarbe, wodurch die weiß abgesetzten Teile noch stärker zur Geltung kommen. Alles in allem, eine gute Entscheidung.
Leider gibt es vom Endergebnis noch keine Fotos, denn die weißen Partien am Haus sind immer noch nicht komplett fertig gestrichen. In den letzten Tagen war das Wetter so windig, dass beim letzten Streichversuch eine Stunde später die Tür statt weiß wieder grau war. Da müssen wir also wohl noch einmal ran, daher auch noch die Abklebung und die fehlenden Fensterkreuze. Vorab aber schon mal ein Foto vom fast fertigen Haus. Weitere Bilder folgen dann nach Fertigstellung.

Falls ihr euch wundert, warum es drumherum mittlerweile so ordentlich aussieht, dann solltet ihr den nächsten Eintrag nicht verpassen. Es hat sich mittlerweile nämlich noch vieles mehr getan :-)

Donnerstag, 14. Juni 2012

Aufräumarbeiten und Lavendelparade

Urlaub war mal zum Ausschlafen da, bevor wir uns ein Haus zugelegt haben.
Jetzt bin ich (Steffen) heilfroh, so eine tolle Abwechslung zum Job im Büro zu haben - und weil's gestern nach der erfolgten Lieferung des Gartenhauses ab und zu mal regnete, ließ ich das geplante Vorstreichen mit Bläuesperrgrund von Nut und Feder der Bauteile bleiben und widmete mich stattdessen drei weiteren Möglichkeiten, die Urlaubszeit im Garten bzw. rund ums Haus zu verbringen.

Möglichkeit eins war, die vermeintlich geringfügigen Reste vorhandenen Mineralgemischs zur Baustelle 3 Häuser weiter zu transportieren. Dass hier ein wohlgeformter Flöz mit einer guten Tonne Gesamtgewicht verborgen war, erschloss sich mir allerdings erst, nachdem ich voller Erstaunen immer weiter schaufelte und einen halben Meter tiefer endlich an das Ende der Vorräte gelangte.


Möglichkeit Nummer zwei war, die noch übrig gebliebenen Mengen an Füllsand ein paar Meter weiter zu Nachbars zu bekommen, zarte 8 Tonnen.
Glücklicherweise half mir hier ein freundlicher Baggerfahrer, der grad in der Gegend war, aus und transportierte in fünf Minuten mal eben das meiste an den gewünschten Zielort.

Füllsandrest No.1: Weg.

Füllsandhaufen No.2: Auch weg.

Da blieb mir noch ein wenig Zeit, das kleine Extra des Einkaufs vom Vortag (Farbe, Bläuesperrgrund, etc. für's Gartenhaus) - nämlich 10 kleine Lavendelpflänzchen - seitlich an die Terrasse zu pflanzen. Da der Boden auch hier zu 98% aus Füllsand bestand und ich vom Aushub des Mineralgemischs noch gut in Übung war, schachtete ich auch hier ordentlich aus und fuhr Mutterboden heran. Gleich auf Zielhöhe, die auch der Rest des Gartens noch erhalten wird.

Lavendel mags zwar sandig, aber NUR Sand - nein.

Mutterboden weg, Sand hin: An der Seite zum Nachbargrundstück reichen später 10cm Mutterbodenschicht für den Rasen.

Und da ist die fertige Parade - wenn sie mal groß sind, bieten sie sowohl einen Windschutz (60cm Höhe reicht da vollkommen) als auch eine schöne Einrahmung - mit Duft, den Mücken nicht sonderlich mögen.

Und wo ich grad schonmal dabei war, beschloss ich, auch die Ecke hinter unseren Stellplätzen gleich wieder zu verfüllen - und zwar auf Endhöhe. Da können wir nächste Woche noch ein paar schattenliebenden Rhododendren ein neues Zuhause schenken. :)

Zuerst mal das Loch vom Mineralgemisch verfüllen...

...und anschließend den Rest umgraben und ebenfalls auffüllen. Fertig ist das Eckchen.

Für die kommende Woche gibt's nach wie vor genug zu tun - das Gartenhaus steht zwar schon, bekommt aber momentan noch seine 4 Schichten Dauerhaftigkeit verliehen (dazu später mehr), das Kabel, was man beim Bild oben sieht, möchte ebenfalls noch vergraben werden und schließlich warten vor dem Haus noch die füllsandentleerten Beetflächen auf ihre Kultivierung.

Am Ende des Tages: Aufräumen und die unzähligen ausgesiebten Queckenwurzeln auf den Kompost bringen. 

Ein kleiner Gruß aus dem Beet: Die Dahlie fühlt sich wohl und kommt ans Tageslicht.

Soviel für heute. Zum Abschluss noch ein kleiner, unkommentierter Schnappschuss im Vorgriff auf den nächsten Blogeintrag. Bis demnächst! :)


Montag, 11. Juni 2012

Kaffee gibt's jetzt auf der Terrasse!

Die letzten Tage waren mal wieder arbeitsreich.

Nach vielerlei Überlegungen, wie wir unsere Terrasse denn gestalten wollten, haben wir am letzten Wochenende schlussendlich Hand angelegt.

Was hat da so lange gedauert?
Nun, zuerst standen wir vor der Entscheidung, ob wir eine Holz- oder Steinterrasse haben wollen. Holz als Naturwerkstoff sollte es sein, für's bequeme Barfußlaufen. Ohne Stoßkanten verlegt. Holz aus der Heimat, nicht aus den Tropen. Haltbar zudem, also in den Eigenschaften Tropenholz nicht unähnlich. Und zu guter Letzt: nicht zu dunkel, damit das Barfußlaufen auch zur Hauptnutzzeit der Terrasse - im Sommer - nicht zur Grillaktion verkommt.
Das Ergebnis: Entweder WPC oder Thermoholz (Esche eher als Buche, der Helligkeit wegen) müsste es werden. Die Proben von WPC und Berichte im Netz über die tatsächlichen Eigenschaften im Laufe der Zeit waren wenig ermunternd. Blieb die Thermo-Esche.
Zwischenzeitlich waren die Arbeiten an der Auffahrt, den Stellplätzen, den Wegen zum und ums Haus, der Traufkante - und eben auch der Terrasseneinfassung - in vollem Gange. Thermoholz gibt es bis zu einer Länge von 3,90m. Also gaben wir die Terrasseneinfassung auf ein Maß von 3,90m*6m in Auftrag.

Entgegen dem Projekt Hausbau hatten wir die Planung für die Terrasse noch nicht vollständig abgeschlossen, als die Umsetzung begann. Und so kam es denn auch, wie es kommen musste: Bei der Recherche nach dem erkorenen Verlegematerial musste ich (Steffen) als Finanzverantwortlicher die Reißleine ziehen. Mit den noch anstehenden Investitionen in Mutterboden, Planzen, Rasen, Plissees und nicht zuletzt nachwuchsbezogenen perspektivischen Einschränkungen in den verfügbaren Finanzmitteln möchte sinnvoll gehaushaltet werden.

Also doch Stein. Nächste Frage: Naturstein oder Beton? Oder vielleicht doch Fliesen? Erneut ging's ab auf die Suche, Anne war mit meinen Eltern auf einem ernüchternden Trip durch die Welten von Nordstein und anschließend bei Delmes Heitmann. Dort wurde Anne schlussendlich doch fündig, wenngleich auch nicht restlos überzeugt, denn einen Betonstein hatten wir ursprünglich gar nicht in Betracht gezogen.
Manchmal kommt es eben doch anders, als man denkt.

Und so kommt es, dass wir eine Terrasse haben, wie wir sie uns ursprünglich gar nicht vorgestellt hatten. Den Findungsschmerzen zum Trotz ist es allerdings ein Ergebnis, mit dem wir mehr als zufrieden sind: Pflegeleicht, stabil, belastbar, nach wie vor rutschfest bei Regen und - zur nachträglichen Freude von Anne - in genau der Farbe, wie sie sich die Terrasse vor den Materialüberlegungen vorstellte.
Kleiner Wermutstropfen: Die Sägerei der Steine hätten wir uns sparen können, wenn wir zum Planungszeitpunkt bereits entscheiden hätten, mit was die Fläche belegt sein wird - so mussten wir eine Reihe Steine einpassen und jeweils am Ende auch sägen. Vernünftige Planung erspart halt Arbeit.

Falls jemand von euch auch gerade an der Planung einer neuen Terrasse sitzt: Dafür gibt es auch Terassenberater. Da findet ihr alles Wichtige z.B. zu den unterschiedlichen Materialien noch mal kurz und übersichtlich zusammengefasst.

Ach übrigens: Die Stellplätze sind übrigens auch fertig, ebenso die Wege zum Haus, die kleine Südterrasse und die Traufkante. Nur mal so. :)

Mit den "Resten" der Bauaktivitäten haben wir nebenher auch noch den Untergrund für das heute gelieferte Gartenhaus fertiggestellt. Damit steht natürlich noch ein ordentlicher Schluck Arbeit ins Haus - Bläuesperrgrund und 2 Lagen Farbe im Wunschton "schwedenhausrot" wollen aufgetragen werden, aufgebaut werden muss es ebenfalls, und die Klappe im Fußboden möchte eingebaut werden. Denn unter das Gartenhaus kommt - wie man am Bild des Gartenhausareals erkennen kann - der Zugang zum Revisionsschacht der Erdwärmespiralen, die in unserem Garten gute Arbeit leisten.

Kurz: Die nächsten Einträge hier im Blog sind gesichert!


Zielfahndung erfolgreich: Der Stein (oben) ist gefunden!


Zwischenzeitlich: Pflanzenshopping Teil III. 

Und so sieht das inzwischen erblühte Gewächs in unserem Garten aus.

Insgesamt: Die Anlage des Blumenbeets ist abgeschlossen. Die Zwischenräume werden von den Sträuchern noch eingenommen (Flieder, Aronia & Co. wachsen ja noch ein wenig ;) )

Terrassenarbeit: Erstmal den Untergrund auf Höhe bringen. Dazu muss das Mineralgemisch aufgelockert und teilweise abgetragen werden.

Nach Schaffung einer planen Oberfläche mit eingebrachtem Split geht's ans Verlegen der Platten.

Und so sieht's fertig verlegt aus!

Die kleine Südterrasse ist mit unserem Pflaster verlegt - dort könnte mal ein Wintergarten/Blumenfenster Platz finden - und unser geliebter Zitronenbaum, der immer noch in süddeutscher Pflege weilt.

Fußweg zum Haus in Graniteinfassung

Die Auffahrt von oben. Beide Wege werden erst vervollständigt, wenn die Straße im Herbst fertiggestellt wird.

Sieht aus wie Stückwerk, soll aber so: Unter der schwarzen Klappe verbirgt sich unsere Erdwärme-Verteilstation.Das Gartenhaus wird fast die ganze Fläche einnehmen. Nur die zwei vordersten Reihen von Steinen werden zu sehen sein. Für den Rest tut das Fundament vollkommen.

Hier kommt unser Gartenhaus in der Kompaktversion eingeschwebt. Jetzt geht's ans Farbe suchen für die Außengestaltung!



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