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Samstag, 3. Dezember 2011

Was fehlt noch zum Einzug?

Auf diese Frage lässt sich verschiedentlich antworten.

Die Antwort des Faktenmenschen:
- Die Lüftung braucht noch ihre finale Installation (ein paar Ventile an Wänden und Decken) und eine Einmessung.
- Die Fliesen kriegen noch Silikonfugen.
- Einige Wände harren noch der Farbe.
- Ein paar Steckdosen und Schalter möchten noch einen Deckel haben.
- Eine Fensterbank muss noch verfugt werden.
- Innentüren wären nicht übel.
- Die Fenster vertragen noch eine Isolierung.
- Netzwerk- und TV-Anlage stehen noch aus.
- Ne Klingel wär schön.
- Die Badewanne benötigt noch eine Armatur.
- Dem Kamin fehlt zur Inbetriebnahme noch ein entsprechender Sensor, der die Lüftung ausknipst, wenn er läuft.


Die Antwort des Optimisten:
Nix, kann losgehen!

Die Antwort des Projektleiters:
Noch 6 Tage.


Kurzum: Wir sind ein gutes Stück weiter!
Die Fliesen liegen überall und sind verfugt. Hierbei ein besonderer Dank an die Jungs von unserem Fliesenlegerbetrieb Schwerin, die haben aber sowas von gute Arbeit geleistet! Nicht minderer Dank an den Papa von Anne, der sich ebenfalls mit insgesamt 3 Räumen einbrachte.
Da mein (Steffen) Dad - unser Lieblingselektriker und Mastermind hinter unser exzessiven Hausinstallation - schwer erkrankt nach der Rohbauinstallation passen musste, aber quasi den Bau im Kopf hat, bin ich dazu übergegangen, seine Hände zu sein. Das heißt: Die Installation der Heizungssteuerung gehörte (wie auch bereits vorher die Elektrik der Lüftungsanlage und die Reparatur der Heizungselektrik) zu meinen Aufgaben. Und was soll ich sagen: Es tut.
Wer mich und meine mäßigen Handwerkerfähigkeiten kennt, weiß, was das für mich bedeutet. :))

Anne wächst als Malerin über sich hinaus, unterstützt von den Müttern beider Seiten. Mehrere Räume sind bereits final elektrisiert mit allen fertigen Schaltern, Steckdosen, Netzwerk- und TV-Anschlüssen.

Insgesamt sollte sich der von Beginn an avisierte Fertigstellungstermin - der 9. Dezember diesen Jahres - halten lassen. Eine unglaublich tolle Leistung aller Beteiligten!

Anbei noch ein paar Schnappschüsse der letzten Tage:


Reparatur von Putzfehlern - hier ragten noch die Putznetze aus dem Gips.


Die Speisekammer in Versuchsfarbe :)


Der Kaminanschluss, eingemauert mit Schamott-Mörtel - das sollte halten. Der kann nämlich bis zu 1200°C ab, der Kamin liefert aber maximal 300.


Da stecken ein paar Stunden Eigenleistung in dem Raum: ungefähr 10 (von 2 Leuten) für's Fliesen und Verfugen, weitere 4 zum Anschließen der Heizungssteuerung und 2 weitere zum Streichen. Und das ist nur eine Abstellkammer.

Die Glaswand der Dusche im Vordergrund, die große bodentiefe Doppelbadewanne im Hintergrund - die Armatur kommt am Dienstag.


Das Schlafzimmer, fertig gestrichen und mittlerweile auch komplett elektrisch installiert. Fehlt nur noch der Deckel für den Lüftungseinlass. (Der Schreibtisch ist übrigens ein ziemlich cooler - ein tolles Geschenk eines tollen Menschen.)

Geschippt haben wir, bis zum Geht-nicht-mehr: Mittlerweile ist die Terassenvorbereitung verdichtet, mit B2 aufgefüllt und erneut verdichtet. Hat jemand Lust, die Steine zu verlegen? :)


Die Malermeisterin nach einem Einsatz.

Und nun bleibt uns nur noch eins übrig: Malen, bis alles Farbe hat und die Elektrik finalisieren. Das schaffen wir bis Mitte der Woche. Wenn die obigen Restarbeiten unserer Gewerke ebenfalls wie terminiert durchlaufen, steht das Haus Dienstag Abend wie bestellt vor uns.

3 Tage vor Plan, wie ich als Projektleiter hinzufügen möchte.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Stramm nach Plan

Fast alles klappt wie am Schnürchen: Die Fußbodenheizung ist drin.



Die Wasseranschlüsse sind fertig, der Wannenträger ist positioniert.



Die Lüftung ist weitestgehend installiert. Am Freitag kamen die Estrichleger und haben binnen eines Tages unsere Fußböden finalisiert.



Dieses Wochenende hieß es dann vor allem eins: Warten. Denn aufgrund des frischen Estrichs konnten wir natürlich nicht ins Haus, um dort in Sachen Spachteln und Steckdosen installieren vorwärts zu kommen.
Draußen haben wir zwischenzeitlich aufgeräumt, einen Wohnwagen vor Ort, um abends nach der Arbeit noch ein wenig voranzukommen. Auch die Dachdecker waren fleißig und haben ihre noch ausstehenden Arbeiten erledigt: Die Bodeneinschubtreppe ist installiert, 



im Spitzboden ist die Dämmung komplett abgeklebt und auch die Fallrohre - inklusive Regentonnenauslass - sind fertig.


Ab Dienstag Abend können wir wieder auf den Estrich, dann werden wir uns wieder unseren Maler-Vorbereitungsarbeiten widmen. Und schließlich müssen wir uns langsam ins Zeug legen: Demnächst gilt es, den Estrich im HWR zu streichen und den Wänden dort Farbe zu schenken, damit die Heizung aufgebaut werden kann. Erst wenn letztere ihr Estrichprogramm beendet hat, können wir mit den Bodenfliesen weitermachen; die Wandfliesen (und die Installation der Sanitärobjekte) kann bereits in 3 Wochen von statten gehen.
So langsam geht's auf die Zielgerade: Die Küche ist bereits vermessen und das finale Gespräch liegt hinter uns, alle Elektrogeräte für die Küche sind inzwischen besorgt (Miele liefert Herd und Induktionskochfeld, Küppersbusch den Dunstabzug und Beko den Testsieger der Stiftung Warentest im Bereich der Geschirrspüler). Die ersten Umzugsangebot sind angefordert, aber bei über 1800€ für Transport only werden wir wohl den manuellen Modus einschalten und selbst Hand anlegen. Denn durch eine nicht rechtwinklige Küchenecke entstehen uns mal eben dreistellige Mehrkosten für die Arbeitsplatte.

Sei's drum: Zumindest unsere Fotovoltaik ist bereits dabei, schwarze Zahlen zu schreiben. Die EWE, unser örtlicher Netzbetreiber, überweist uns ab November Geld. Und das ist auch dreistellig. :)

Montag, 10. Oktober 2011

Wo gehobelt wird...

...da geht's zur Sache.
Nachdem es uns beim berichteten Verspachteln gesundheitlich ordentlich erwischt hatte, mussten wir die diesbezüglichen Anstrengungen einstellen. Damit wird's weitergehen, sobald die grad im Haus werkelnden Handwerker durch sind -





- denn die verlegen gerade die Heizung, nachdem sie bereits beide Stockwerke komplett gedämmt haben.
Morgen gibt's dann Druck auf die Heizung, die Wasserinstallation ist bereits durch, so dass am Freitag mit dem Estrich das große Finale der groben Arbeiten geben wird.

Dazwischen, am Donnerstag nämlich, kommt Besuch vom Küchenstudio, um die genauen Maße für den Einbau in der ersten Dezemberwoche zu nehmen.

Während die Dämmung in der letzten Woche ihren Weg auf den Boden fand, galt es jedoch, noch eine kleine Ehrenrunde in Sachen Elektrik zu drehen: Beim Bohren der Außenluftdurchlässe für unsere zentrale Lüftungsanlage ging es nämlich mehreren Kabeln gleichzeitig an den Kragen. Da hieß es: Wand aufstemmen und flicken.



Das ist, mit Verlaub, eine Scheißarbeit. 5 Stunden flicken plus Anfahrt plus Material, zerschrammte Finger und Handgelenke inklusive Krampf gabs gratis dazu.

Während die Dämmung für den Fußboden planmäßig lief, gestaltet sich die Installation der Lüftungsanlage zur Geduldsprobe. Nachdem die Zimmermänner bereits sämtliche Gipskartonplatten im Dachgeschoss angebracht hatten (und wir bereits in teils stundenlanger Arbeit auch bereits die Verspachtelung durch hatten), gab's für die Installation der Lüftungsrohre erst mäßige Ideen (vor der Wand lang, quer im Haus sichtbar) und dann unnötige Doppelarbeit: Die Rohrverläufe hätten bei vernünftiger Abstimmung der Gewerke untereinander und mit uns Bauherren bereits früher und ohne großen Aufwand verlegt werden können.



 Nuja. Solang die Qualität der Arbeit wenigstens entsprechend hoch ist, lässt sich der Unmut über unnötige Doppelarbeiten und Verzögerungen verschmerzen; besonders dann, wenn der Bauzeitenplan weiterhin eingehalten wird.
Am Samstag haben wir schließlich unsere Sanitärobjekte bemustert.
Schlicht sollte es sein, funktional und qualitativ. Also ging's ab zu peterjensen.de und das sind die Ergebnisse:


Die Schüsseln sind von Villeroy und Boch.


Die Wasserhähne sind von hansgrohe (auch wenn uns die Sanibel-4000-Serie besser gefallen hätte; aber ein Teil unserer Armaturvorbereitungen sind ja für die Duschen bereits unter Putz installiert, und wir wolltens einheitlich haben).


Die Waschbecken sind von Keramag.


Und Shopping finde ich unheimlich ermüdend.
Sonntag schließlich war Bauinspektion, und siehe, der erste Raum hatte bereits seine Heizung. In dem Fall unser Schlafzimmer.



Morgen abend schauen wir uns die dann hoffentlich fertige Heizung an, die nach der Fertigstellung gleich "verdrückt" wird (heute gelernt: Unter Fachleuten verwendeter Ausdruck dafür, dass man ein System unter Druck setzt. In dem Fall kriegt die Heizung Wasser und würde so unmittelbar deutlich machen, falls irgendwo Leckagen vorhanden sind).

Und ab nächster Woche Mittwoch können wir dann quasi auf den fertigen Fußboden ins Haus. Wir sind und bleiben gespannt!
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