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Freitag, 11. November 2011

Ende der Ruhe - und Enspurtwochen


Vergangen sind sie, die vier Wochen, in denen der Estrich trocknen durfte und musste.

Nachdem er in Punktlandung im Bauzeitenplan seinen Weg ins Haus fand, verabschiedeten wir uns nach persönlich aufreibenden Tagen in einen Kurzurlaub nach Portugal.





Das war warm und entspannend, aber auch viel zu kurz.

Zurück in Deutschland waren wir etwas ernüchtert, dass sich auf dem Bau nichts getan hatte - da war eine Woche ins Land gegangen, ohne dass wir einen Schritt näher an Heizung oder Lüftung wären. Auf die Nachfrage beim Heizungs- und Sanitärbauer wollte dieser das nächste Mal an einem Dienstag wieder auf dem Bau erscheinen und weiterarbeiten - nur, dass dieser Dienstag 4 Tage nach dem Inbetriebnahmetermin der (noch nicht installierten) Heizungs- und Lüftungsanlage lag.

Mit beherztem Einsatz des Installateurs vor Ort (expliziten Dank an dieser Stelle an Cord, der hier sein Bestes gibt) und externer Elektrikerunterstützung gelang es uns, zumindest die Heizungsinstallation mit 3 Tagen Verspätung abzunehmen; die Lüftung hingegen geht wohl erst morgen in Betrieb.

Am Montag treffen wir uns mit unserem Bauträger und dem Sanitärgewerk im Haus, um für die noch ausstehenden Arbeiten hoffentlich eine ausreichende Kommunikation herzustellen - und ebenso hoffentlich diese auch beizubehalten.

In Relation zu den anderen Gewerken ist das Sanitärgewerk bei uns das mit Abstand einsatzintensivste - der Fairness halber sollte allerdings erwähnt sein, dass im Vergleich zu anderen Bauvorhaben unsere "Probleme" relativ gering sind gegenüber dem, was sonst so alles an Stories den Weg zu unseren Ohren findet.

Nichtsdestotrotz: es hat sich einiges getan. Wir haben:


Fliesen im HWR! Die mussten dorthin, obwohl wir den Boden eigentlich nur streichen wollten - kleiner Denkfehler, denn der Estrich im Haus, den man nur trocken streichen kann, wird nur trocken mit der Heizung im HWR, die auf dem Boden stehen muss, den sie erst trocknen soll... da hilft nur "frisch in frisch", das geht nämlich.



Die Treppe kam gleich mit dazu - denn hier wurde direkt auf den Beton gefliest, nicht auf Estrich.


Um dem Bau und den für's Fliesen letzte Woche noch zu feuchten Wänden ein wenig mehr Wärme zu schenken, schenkten wir dem Haus 4 mobile Radiatoren - ohne Lüftungsgebläse, um den Estrich nicht einseitig zu belasten/auszutrocknen.




Für's richtige Heizen steht mittlerweile die Erdwärmeheizung im Haus, die auch läuft.


Für die kommenden Tage steht demnach auch einiges auf dem Programm: Das Spachteln ist bis zum nächsten Wochenende erledigt, die letzten Installationsabmauerungen für die Badewanne und die Dusche werden hergestellt, und morgen werden wir die Materialien für die großen Maleraktionen besorgen, die in den nächsten Tagen starten sollen. Davor kriegen die Elektrodosen ihre Füllungen.
Zwischendrin werden die Putzer nochmal die Wände von den Spuren ihrer Estrichkollegen befreien und hoffentlich auch die Bohrunfälle für die manchmal zu groß geratenen Lüftungslöcher beheben. Und nicht zuletzt werden spätestens in der Woche drauf die Fliesen ins Haus kommen, hoffentlich nach den bis dahin fertigen Malerarbeiten.









Hier kommen noch Glasbausteine hin.


So sehen die Fliesen für die Duschbereiche aus - extra rutschfest und mit einem stattlichen Quadratmeterpreis versehen.


 Und das sind die Dekorfliesenleisten, die sich im EG-Bad wiederfinden werden (auf dem fertigen HWR-Boden).

Auch eingefunden hat sich inzwischen die Spülmaschine, die allerdings noch bis Mitte Dezember auf ihren Einbau warten muss - denn die Küchenlieferung ist für den 14. und 15. Dezember avisiert. Aber ebenso wie dieser Termin ist eines fix: Der Einzug zum 9.12. - auf den Tag genau nach Bauzeitenplan zur Übergabe des bis dahin hoffentlich fertiggestellten Baus.

Drückt uns die Daumen! :)


Montag, 10. Oktober 2011

Wo gehobelt wird...

...da geht's zur Sache.
Nachdem es uns beim berichteten Verspachteln gesundheitlich ordentlich erwischt hatte, mussten wir die diesbezüglichen Anstrengungen einstellen. Damit wird's weitergehen, sobald die grad im Haus werkelnden Handwerker durch sind -





- denn die verlegen gerade die Heizung, nachdem sie bereits beide Stockwerke komplett gedämmt haben.
Morgen gibt's dann Druck auf die Heizung, die Wasserinstallation ist bereits durch, so dass am Freitag mit dem Estrich das große Finale der groben Arbeiten geben wird.

Dazwischen, am Donnerstag nämlich, kommt Besuch vom Küchenstudio, um die genauen Maße für den Einbau in der ersten Dezemberwoche zu nehmen.

Während die Dämmung in der letzten Woche ihren Weg auf den Boden fand, galt es jedoch, noch eine kleine Ehrenrunde in Sachen Elektrik zu drehen: Beim Bohren der Außenluftdurchlässe für unsere zentrale Lüftungsanlage ging es nämlich mehreren Kabeln gleichzeitig an den Kragen. Da hieß es: Wand aufstemmen und flicken.



Das ist, mit Verlaub, eine Scheißarbeit. 5 Stunden flicken plus Anfahrt plus Material, zerschrammte Finger und Handgelenke inklusive Krampf gabs gratis dazu.

Während die Dämmung für den Fußboden planmäßig lief, gestaltet sich die Installation der Lüftungsanlage zur Geduldsprobe. Nachdem die Zimmermänner bereits sämtliche Gipskartonplatten im Dachgeschoss angebracht hatten (und wir bereits in teils stundenlanger Arbeit auch bereits die Verspachtelung durch hatten), gab's für die Installation der Lüftungsrohre erst mäßige Ideen (vor der Wand lang, quer im Haus sichtbar) und dann unnötige Doppelarbeit: Die Rohrverläufe hätten bei vernünftiger Abstimmung der Gewerke untereinander und mit uns Bauherren bereits früher und ohne großen Aufwand verlegt werden können.



 Nuja. Solang die Qualität der Arbeit wenigstens entsprechend hoch ist, lässt sich der Unmut über unnötige Doppelarbeiten und Verzögerungen verschmerzen; besonders dann, wenn der Bauzeitenplan weiterhin eingehalten wird.
Am Samstag haben wir schließlich unsere Sanitärobjekte bemustert.
Schlicht sollte es sein, funktional und qualitativ. Also ging's ab zu peterjensen.de und das sind die Ergebnisse:


Die Schüsseln sind von Villeroy und Boch.


Die Wasserhähne sind von hansgrohe (auch wenn uns die Sanibel-4000-Serie besser gefallen hätte; aber ein Teil unserer Armaturvorbereitungen sind ja für die Duschen bereits unter Putz installiert, und wir wolltens einheitlich haben).


Die Waschbecken sind von Keramag.


Und Shopping finde ich unheimlich ermüdend.
Sonntag schließlich war Bauinspektion, und siehe, der erste Raum hatte bereits seine Heizung. In dem Fall unser Schlafzimmer.



Morgen abend schauen wir uns die dann hoffentlich fertige Heizung an, die nach der Fertigstellung gleich "verdrückt" wird (heute gelernt: Unter Fachleuten verwendeter Ausdruck dafür, dass man ein System unter Druck setzt. In dem Fall kriegt die Heizung Wasser und würde so unmittelbar deutlich machen, falls irgendwo Leckagen vorhanden sind).

Und ab nächster Woche Mittwoch können wir dann quasi auf den fertigen Fußboden ins Haus. Wir sind und bleiben gespannt!
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