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Mittwoch, 15. Januar 2014

Garden Blogger's Bloom Day (GBBD) - Januar 2014

Wann hat es das gegeben? Ein GBBD-Post im Januar! Und der ist jetzt nicht nur pro forma, nein, es blüht tatsächlich noch einiges bei uns im Garten, besonders im Vorgarten.
Die große Überraschung ist hierbei unsere weiß blühende Zierquitte. Eigentlich bin ich ja gar kein Fan dieser Pflanze, da sie oft lieblos und schreiend rot-orange in ungepflegten, öffentlichen Grünanlagen zu finden ist, aber die weiße Züchtung sieht wirklich sehr hübsch aus. Dass sie nun auch noch mitten im Winter blüht, hätte ich gar nicht zu träumen gewagt. Ein wirklicher Glückskauf! :-)


Neben den üblichen Verdächtigen, wie der Christrose, die von irgendwelchen Tieren leider angeknabbert wurde (habe mal wieder die fiesen Nacktschnecken im Verdacht)...


... blühen natürlich auch immer noch massenweise Hornveilchen in allen möglichen Farben und Variationen rund um den Apfelbaum - Selbstaussaaten von 30 Mutterpflanzen, die ich im viel zu kalten letzten Frühjahr eingepflanzt habe.


Die Spiersträucher haben schon wieder viele frische, grüne Blättchen getrieben - keine Blüten, aber wie ich finde, trotzdem erwähnenswert.



Außerdem treiben Rosen und Fetthennen immer weiter aus.



Auch ein paar Blumenzwiebeln recken schon ihre Blätter aus der Erde, wie zum Beispiel die "Mini-Iris".


Sogar die Grasnelken im Dünenbeet haben neue Blütenknospen, die teilsweise sogar zaghaft aufblühen.



Und da soll noch einmal jemand sagen, es gäbe keine Klimaerwärmung! ;-) An den uns noch bevorstehenden, richtigen Winter mag ich jetzt noch gar nicht denken. Sollte knackiger Frost kommen (womit ich leider rechne), wird hier sooo viel kaputt frieren. Ich hoffe, dass sich die Schäden im Frühjahr dann trotzdem in Grenzen halten. Und ich hoffe, dass der Frost möglichst bald kommt.

Die Fotos habe ich übrigens alle schon gestern Vormittag aufgenommen. Es war eine ganz besonders schöne Morgenstimmung. Der zunächst dichte Nebel verzog sich gerade, und die tiefstehende Sonne schimmerte sanft hindurch. Wunderschön!
Heute ist der Himmel leider grau und wolkenverhangen. Richtig nasskaltes, norddeutsches Schmuddelwetter. Aber ich werde mich dann wohl doch noch aufraffen und mit unserer kleinen Emilia einen Spaziergang zum Spielplatz wagen. Frische Luft muss sein! :-)



 Liebe Grüße und einen schönen GBBD,



Mittwoch, 25. September 2013

Vorgarten und Herbstarbeiten.

Ein Thema, dem ich mich schändlicherweise lange nicht mehr gewidmet habe, ist unser Vorgarten. Neben dem Luxus einer gepflasterten Straße vor unserem Haus haben wir nämlich nun auch eine fertig gepflasterte Einfahrt, einen fertigen Fußweg und seit kurzem auch komplett eingefasste, vorbereitete und zum Teil auch bepflanzte Beete.


Das Mittelbeet (oben) mit unserem Apfelbaum war ja schon seit letztem Herbst nicht mehr kahl, aber ihm fehlten die Abschlüsse zur Straße, zu unserem Weg und zur Auffahrt. Daher konnten wir es vorerst nicht richtig fertig stellen.

Zur Erinnerung hier noch einmal ein Foto von Ende Mai 2013...

... und nun das Ganze heute:

Wir haben entlang der Straße und rund um das öffentliche "Grünflächeneck" Granitstelen setzen lassen um den Höhenunterschied auszugleichen. Außerdem musste der Rasen neben dem Weg einem Beet weichen. Dazu haben wir den darunter hauptsächlich befindlichen Bausand ausgebuddelt und durch frische Erde ersetzt. Ich bin ja sonst wirklich ein Fan harter Gartenarbeit, aber dieses Mal habe ich es gehasst. Die Fläche wollte und wollte kein Ende nehmen. Zum Schluss musste dann doch noch (m)ein Mann ran. :-) Aber ich finde, der Schweiß und Muskelkater hat sich gelohnt, und das Ergebnis kann sich sehen lassen.



Die restlichen Pflanzen folgen nun Mitte Oktober, wenn es wieder wurzelnackte Exemplare gibt. Eine groooße Vorbestellung haben wir bereits abgeschickt. :-)

Doch ganz fertig ist der Bereich vor dem Haus trotzdem noch immer nicht. Ich bin gerade dabei ein weiteres Beet vor dem Gästezimmerfenster "auszuheben". Auch hier wieder dasselbe Bild: Sand, Sand und nochmal Sand. Kein Wunder, dass hier der Rasen nie richtig wuchs. Den verbleibenden Rasenweg müssen wir dann ebenfalls noch einmal mittels Umgraben, Unterheben von frischer Erde und erneutem Aussäen aufbessern.




In dieses nun entstehende Beet sollen vor allem die zwei gelben Rosen aus dem Eckbeet, denn dort ist es einfach viel zu eng. Da die rosa-apricot-farbene Schönheit - ein unbekanntes Erbstück aus der Nachbarschaft - zur Zeit sagenhaft toll blüht und das Beet schon alleine ausfüllt, darf sie bleiben.



Im mit Schaschlikspießen abgesteckten Kreisausschnitt soll ebenfalls ein Beet entstehen, allerdings mit einer Buchseinfassung.


Ich habe beschlossen, dass ich es nun doch einfach mal mit Buchs in unserem Garten wage. Im Apfelgarten sind die Buchs-Pflanzungen in den Gärten ja allersamt noch ziemlich neu und weder Pilz noch Zünsler habe ich hier jemals zu Gesicht bekommen. Drückt mir die Daumen, dass nichts dergleichen auf der "nördlichen Seite unserer Bahn-Linie" ankommt. Sollte es doch irgendwann unsere Pflanzen treffen, ist es zumindest nicht ein all zu großer Verlust. Ein bisschen Buchs sollte aber doch irgendwie in jedem Garten sein. ;-)


Eine weitere typische Herbstarbeit habe ich dieses Jahr ebenfalls nicht sein lassen können: Zwiebeln setzen. Die diesjährige Bilanz:

30 Allium 'Purple Sensation'
150 Krokusse (bunte Mischung)
60 blaue Zwerg-Iris
30 gelbe Narzissen 'Tête á tête'
12 weiß-apricot-farbene Narzissen 'Delnashaugh'
12 weiß-gelbe Narzissen 'White Lion'
15 dunkelviolette Tulpen 'Queen of Night'
12 orange Tulpen 'Orange Emperor'
12 pinke Tulpen 'Purple Prince'
12 rosa-rote Tulpen 'Van Eijk'
24 rote Tulpen 'Seadov'
12 gemischt rote, violette und pinke (gefüllte) Tulpen 'Double Mix'
8 weiß-pinke (Papageien)Tulpen 'Huis ten Bosch'

--> macht also insgesamt: 389 neue Frühjahrsblüher! :-)))

Ich habe sie immer in Tuffs von mind. 10-15 Zwiebeln zusammengepflanzt. Die Tulpen habe ich bunt gemischt. Die Krokusse habe ich im Rasen unter den Eichen "verbuddelt". Letzteres geht ganz einfach: schollenweise jeweils ein Rasenstück mit dem Spaten abstechen, herausheben, die Erde darunter etwas auflockern, Zwiebeln mit den Wurzeln anch unten hineinlegen, Rasen wieder drauf, vorsichtig festtreten, fertig!




Auch am anderen Ende des Gartens hat sich bei uns einiges getan. Ich bin endlich mal dem Unkraut zu Blatte gerückt, dass sich im Laufe des Sommers auf unseren Böschungsringen ausgebreitet hat. Durch die viele Beetanlegerei und die Instandhaltung der anderen Beete bin ich da einfach nicht vorher dazu gekommen. Ein paar Pflanzenverluste mussten wir dadurch nun auch hinnehmen. Das Immergrün, dass wir angepflanzt hatten, hat leider zum Großteil nicht überlebt. Die Kriechmispel hingegen wuchterte auch unter dem größten Unkraut einfach weiter. Wir werden damit wohl noch ein paar Ersatzpflanzungen machen. Das Zeugs ist nicht totzukriegen, wintergrün, blüht weiß und bekommt im Herbst auch noch dekorative, rote Beeren - und wenn es mal groß ist, hält es hoffentlich das Unkraut auch ab, auf das ich gar nicht erst jäten muss.


Außerdem habe ich endlich begonnen, die süd-östliche Ecke zu bepflanzen. Letztes Jahr hatte ich hier lediglich eine Wildblumenmischung ausgesät. Im Frühjahr wollte ich dann eigentlich schon loslegen und etwas dauerhafteres pflanzen, aber irgendwie fehlten mir die Ideen. Der Standort ist nicht gerade der idealste. Halbschatten und völlig trocken, da die Eichen unten Wasser wegziehen und von oben durch die dichten Äste erst nach tagelangem Regenwetter etwas unten ankommt.


Meine Wahl ist deshalb nun - neben bereits gepflanztem Dickmännchen (rechts hinten) - auf Aspirinrosen (mal wieder ;-)), weiße und violette Nessel-Glockenblumen und Tüpfelfarn gefallen. Mit Aspirinrosen haben wir ja schon super Erfahrungen im Vorgarten gemacht. Sie vertragen prima auch mal längere Trockenperioden und blühten an unserem vorherigen Wohnort üppig in einem fast ziemlich stark beschatteten Innenhof. Nessel-Glockenblumen und Tüpfelfarn breiten sich zwar aus (erstes durch Versamen, letzteres durch Ausläufer) aber in der Ecke ist das auch okay so. Außerdem sollen beide Pflanzen laut Beschreibung sehr trockenheitsverträglich sein. Ich bin gespannt. Hat jemand von euch damit schon Erfahrungen gemacht?
Da er sowieso ausgedünnt werden musste, habe ich außerdem noch den ein oder anderen Ableger vom Storchschnabel eingebuddelt. Vielleicht reiße ich den dann auch später wieder heraus, weil er ziemlich wuchert. Aber vorerst ist es mir lieber, wenn der Strochschnabel wuchert, als wenn alles wieder mit Unkraut zuwächst - daher übrigens auch die Rasenschnitt-Mulchschicht zwischen den Dickmännchen!


Zum Schluss noch weitere aktuelle Fotos aus unserem Garten - damit ihr wieder auf dem neuesten Stand seid ;-)

Unsere Bauernhortensie durfte ins Heidebeet umziehen.
Je kälter und nasser das Wetter, desto blauer der Phlox.
Rose 'Jazz' gibt noch mal alles.
'Lichtkönigin Lucia' hat sich entgültig vom Besuch der Wühlmaus erholt.
Die Rasen-Schmiele (Ziergras im Hintergrund) durfte ebenfalls umziehen.
'Eden Rose '85' - schön und blühfreudig wie eh und je.

Eine schöne zweite Wochenhälfte und liebe Grüße,



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Montag, 27. Mai 2013

Wieder zuhause.

Ja, wir waren weg! ;-) Deshalb gibt es heute einen etwas ausführlicheren Eintrag.

Emilias erste große Reise: mit S-Bahn, ICE, IC und IRE ging es von Neu Wulmstorf in das (dieses mal leider genauso verregnete) Schwobaländle nach Göppingen zu meinen Eltern. Trotz der größtenteils eher nordischen Temperaturen und des durchwachsenen Wetters hatten wir eine sehr schöne Woche. Und weil es so schön war, und ich euch mal zeigen möchte, woher ich meinen Gartentick habe, heute vorweg ein paar Detailfotos aus dem wunderschönen Gartenparadies meiner Eltern.

Bachlauf
Natur pur: Libellenlarve im Gartenteich
Kiwiranken
Libelle an einer Akeleiknospe
Schade, dass der Duft hier nicht rüberkommt ;-)
Ein junges Pflänzchen im Wintergarten ;-)

Ich wünschte, es sähe bei uns schon so schön grün und üppig aus. Aber eigentlich können wir uns ja wirklich nicht beschweren, wenn man bedenkt, dass wir erst letztes Jahr begonnen haben, den Garten anzulegen. Unglaublich, wie die Natur sich alles erorbert. Wenn sie da doch wenigstens beim Unkraut eine Ausnahme machen könnte ;-) Apropos... So sah es übrigens bei uns aus, als wir wieder zuhause waren:


Meine erste Aktion: Rasen mähen! Ich hasse es, wenn das Gras so wuchert. Bin ja sonst ein Fan von natürlich anmutenden Gärten, in denen auch Unkräuter eine Chance haben, aber der Rasen muss bei mir immer gepflegt sein, sonst fühle ich mich einfach nicht wohl. Das grenzt schon wirklich an einen Tick und ist besonders während einer langen Regenperiode eine wahre Qual für mich. Habe sogar bis kurz vor Emilias Geburt mit gigantischem Babybauch noch selbst Rasen gemäht. :-)

Doch viel auffälliger waren die Veränderungen in oder besser gesagt an unserer Straße. Während wir unterwegs waren, wurde nämlich die Asphaltschicht entfernt, damit dort bald gepflastert werden kann.



Wann die Straße fertig sein wird, ist schwer zu sagen, da neben unserer Straße eine weitere Straße im 2. Bauabschnitt "endausgebaut" wird. Bis dahin haben wir eine Holperpiste und Geröllwüste vor unserer Haustür und ganz viel Dreck im Haus. Ich mache wirklich drei Kreuze, wenn das fertig ist. Dann haben wir aber die nächsten Jahre hoffentlich Ruhe.


Richtig toll haben sich in unserer Abwesenheit die "Alliumse" entwickelt.




Eine Überraschung bereitete uns bei der Ankunft unser Rhododendron im Heidebeet. Er enpuppte sich jetzt nämlich nicht- wie eigentlich gekauft - als rot, sondern als fast neon-pink. Urgs, nicht so mein Fall! Unser erster richtiger Fehlkauf, und das trotz (vermeintlicher) Fachberatung. Nächstes Mal bestelle ich einfach wieder im Internet.



Apropos Internetbestellung... Unsere nächste Pflanzenlieferung ist diese Woche eingetroffen. :-) Die erste Teillieferung mit Frauenmantel, Katzenminze und Lavendel kam am Donnerstag...

Ordentlich und sehr praktisch: die neue Verpackung für Stauden bei Horstmann.

... die zweite mit Aspirin-Rosen, wurzelnackten Hainbuchen- und Weißdornpflanzen und diversen Blütensträuchern am Samstag.


Leider regnete es zum Zeitpunkt der zweiten Lieferung unaufhörlich. Nachdem am Sonntag dann immer noch kein Ende abzusehen war und die Pakete auf der Terrasse schon halb durchweicht waren, fasste ich mir ein Herz und wagte mich bei diesem Schietwetter hinaus. Irgendwann musste ich das Grünzeug ja mal auspacken.

Aspirin-Rosen, Deutzie, Frühlingsspiere, Herbstflieder, Zierquitte und Weigelie
Hainbuche und Weißdorn
Alle Pflanzen sind für den Vorgarten bestimmt. Die Sträucher im Container werden zur Straße hin am Apfelbaumbeet als blühende Hecke gepflanzt. Ich habe sie extra so ausgewählt, dass sie maximal 100-150cm hoch werden. So muss ich nicht ständig die Hecke stutzen. Anders sieht es mit Hainbuche und Weißdorn aus. Hiermit werde ich noch die bereits begonnene Hecke an unserem Grünstreifen vor dem Haus vervollständigen (siehe 2. Straßenfoto oben, dort wo die Asphaltreste liegen). Sie wird dann als Kontrast regelmäßig in Form geschnitten und dient v.a. als Schutz vor herumfliegendem Müll. Ja, richtig gehört! Wenn in unserer Straße die gelben Säcke draußen stehen, das Wetter stürmisch ist und der Wind von Westen weht, landet bei uns nämlich in regelmäßigen Abständen der Plastikmüll der halben Nachbarschaft im Garten, und zwar hinten im Garten! Das macht besonders viel Freude, wenn die Säcke aufreißen und Joghurtbecher, Chipstüten und Co. in Einzelteilen unterwegs sind. Ich hoffe mal, dass diesem Problem durch eine Hecke endlich Grenzen gesetzt werden, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Doch zurück zum Garten... Auch im Gemüsebeet hat sich was getan, und wir konnten den ersten Ernteerfolg feiern. Das Fleece, dass ich vor unserer Abreise der gefürchteten Eisheiligen wegen angebracht hatte, war zwar im Nachhinein betrachtet überflüssig, weil es bei uns keinen Spätfrost gab, aber man weiß ja vorher nie.

Schlaf, Pflänzlein, schlaf... ;-)
Mini-Ringelblumen.
Sieht so aus, als wenn wir bereits dieses Jahr Erdbeeren ernten können. Blüten in Hülle und Fülle!
V.l.n.r.: Rote Beete, Pastinake, Radieschen, Möhren und Lauchzwiebeln.
Die erste eigene Ernte! :-)))
Die Radieschen haben durch die zunächst trockene, dann stark wechselhafte Witterung und den nun unaufhörlichen Regen ganz schön viele Risse bekommen - und 'mild', wie auf der Saatpackung beschrieben, waren sie auch nicht. Nun ja, meinen Mann hat's gefreut! :-)


Zum Schluss noch ein paar Schnappschüsse von unserer Terrasse. Die kleine Bachstelze "duschte" und putzte sich am Samstag dort ausgiebig, ohne mich hinter der Fensterscheibe in nur ca. 2m Entfernung zu entdecken. Sooo niedlich! :-)





Liebe Grüße,







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