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Montag, 19. September 2011

Vor und hinter Plan

Mittlerweile ist es fast eine Woche seit unserem letzten Eintrag her - und das hat gute Gründe.
Es ist nicht nichts passiert, sondern so viel (auch durch uns), dass wir schlicht nicht zum Schreiben kamen.
Doch der Reihe nach!

Am Donnerstag letzter Woche waren ziemlich viele Leute auf dem Bau:

1) Die Firma Wähler mit 4 Autos: Wasseranschluss, Stromanschluss, Telefonanschluss,
2) Die Maurer, die an der Verblendung und am Treppenauge wuselten,
3) Die Zimmerleute, die die Südseite des Daches deckten,
4) Der Elektriker, der sich dem Schaltschrank widmete,
5) Die Fensterbauer, die die Fenster und Türen einsetzten.

Kurzum: Richtig was los.
Damit es nicht langweilig wurde, kamen am Freitag die Photovoltaiker dazu und installierten und 7,6KWp auf's Dach, während wir uns den Giebelseiten zuwenden durften, um den Unterschlägen zwei Farbschichten zu verpassen.

Morgen geht es direkt wieder auf den Bau für mich (Steffen), weil der Hausanschluss vom Strom und der Fotovoltaik kommt - und wir damit zum Kleinunternehmer mutieren, da wir unseren erzeugten Strom einspeisen werden. :)

Und hier noch ein paar Impressionen:

Die Fotovoltaik im Aufbau - hier schon der letzte der drei Strings. Unten sieht man ein Kabel, das ist allerdings die Elektrik für den Unterschlag, in dem wir einige Lichter einbauen werden.


So sieht es jetzt im fertigen Zustand aus - und ab morgen speist es Strom ein. :)


Balanceakt: Bei bis zu 20cm Schwankung 8m über dem Boden kapitulierte die höhenkranke Anne, das heißt, die Spitze war mein Job.


Wer keine Bauklamotten bei hat, muss in Malerdildos schlüpfen, die auch jeder Anti-Atom-Demo zur Ehre gereichen würden... :)


Der Schiefer für unseren Schornstein.




Anne auf ihrem artistischen Weg Richtung Unterschlag - durch die noch offene Hauszuleitung, in der diese Woche noch der Abwasseranschluss seinen Weg findet.


Elektro, Netzwerk, Hausanschluss, EWE-Telefon, Telekom - alle da.


...und neben den ganzen Anschlüssen gibt's auch noch einen Wasserkreislauf, der seine Bahnen zieht.


Unsere Wechselrichter - auf der bereits geputzten Wand (Dank an die Maurer!) im HWR.


Der zarte Beginn der Verkabelung unseres Schlafzimmers - da kam noch mehr.


Darf ich vorstellen: Einmal Erde, sechs mal Fernseh-Zuleitung für die verschiedenen Räume.

Übrigens: Da die Fenster bereits alle drin sind, kann der Putzer bereits diese Woche kommen, das heißt, wir sind eine Woche vor dem Plan - was gut ist für den Estrich... so denn die noch ausstehenden Arbeiten noch rechtzeitig fertig werden - denn eigentlich sollten die Trokenbauarbeiten bereits letzte Woche durch sein. Aber auch diese Woche reicht noch - und gut gemacht ist uns wichtiger als schnell schnell. ;)

Dienstag, 13. September 2011

Wo ein Wille...

...da ein Weg!
Nach unserer Ernüchterung in der letzten Woche über die nicht erwarteten Rohrführungen hatten wir in dieser Woche ein Treffen mit unserem Sanitärfachmann auf dem Bau.
Um es kurz zu machen: Keine Küchenumplanung mehr, keine (Ent-)Lüftungsrohre mitten im Schlafzimmer auf der Wand, sondern alles gut versteckt in Wänden und im Estrich. So darf's weitergehen! Expliziten Dank an dieser Stelle an unseren Sanitärmann Jörn Packmohr, der hier Flexibilität und Kundenorientierung par Excellence demonstriert hat. Die im letzten Blogeintrag angesprochene Wiedergutmachung hat er jedenfalls erreicht.

Die Sanitärinstallationen sind mittlerweile so gut wie durch, die Elektrik für den Rohbau soll in dieser Woche noch über die Bühne gehen und die Maurer sputen sich mit den Verblendern, damit bereits diese Woche die Fenster und Türen ihren Weg in das Haus finden können - damit liegt auch dem Wasser- und vor allem dem Stromanschluss kein Stein mehr im Weg.

Außerdem noch auf dem Plan für diese Woche sind: Dachdecken und Photovoltaikinstallation. Während der Dachdecker am Freitag plangerecht finalisieren will, habe ich auf Nachfrage beim Projektleiter unserer Licht-Strom-Maschinerie die Aussage bekommen, bei der Lieferung könnte es beim Wechselrichter zu Verzögerungen kommen. Sollten die anderen Gewerke also ihre Extra-Vorleistung (Fenster und Türen wären erst nächste Woche laut Bauzeitenplan dran, und die Maurers putzen uns bereits heute den HWR, damit die Wechselrichter und der Elektrokasten an die Wände können) erbringen, ohne dass der Grund dafür, nämlich die Installation und Inbetriebnahme der PV, wäre das mehr als ärgerlich.
Bis Freitag sind es noch 3 Tage, und wir werden sehen, was passiert.

Am Wochenende bekamen wir erst mal einen ordentlichen Schreck, weil uns in der Deckenplatte ein Riss auffiel, den wir zuvor nicht bemerkt hatten - hält hier womöglich der Sturz des unteren Fenster dem Druck der auf ihm stehenden Fassade und längs zum Riss verlaufenden Innenwand nicht Stand?!


Die Frage stellten wir gleich Montag unserem Polier, der uns beruhigte und uns (was wir zwischenzeitlich im Internet auch bereits recherchiert hatten) erklärte, dass diese Haarrisse gern schon beim Transport entstehen, wenn Aussparungen (bei uns der Kaminzug) bereits in die Filigrandecken eingearbeitet sind.


Der HWR weist bereits deutlich mehr Rohrläufe auf als vor Kurzem.


Auch unsere Verblender sind zwischenzeitlich in die Höhe gewachsen...


 ...und heute morgen bereits auf der Westseite...


 ... und der Nordseite unter dem Dach angekommen.

Auch innen hat sich weiterhin etwas getan.


 Die Dämmung der Dachschrägen in allen Wohnräumen mit Außnahme des Bades wurde begonnen.


Dafür haben die Maurer im DG-Bad nun die Mauer, welche die Dusche von der Toilette trennt, so weit hochgezogen, wie die Vorwandinstallation mit dem Spülkasten reichen wird, sodass obenauf nur noch die Glasbausteine fehlen.


Im HWR und Gästebad ist nun das Motto "black is beautiful" angesagt. :) Hier wurden nämlich bereits die Bitumenmatten verlegt.


Am Wochenende heißt es dann, der Bauherren liebste Tätigkeit durchzuführen - die Unterschläge mit einem Anstrich "weiß" zu versehen. Da freut sich das Herz der höhenangstbehafteten Weiblichkeit! ;)


Mittwoch, 17. August 2011

Und wenn ich nicht hier bin, bin ich auf'm Sonnendeck...

Die Wände unseres Erdgeschosses sind fertig gemauert, die Räume gleichen - durch die vielen Deckenstützen - eher einem Wald als einem Wohnraum, und gestern kam die Erdgeschossdecke drauf. Und auch, wenn mittlerweile dadurch wieder alles ganz anders und etwas dunkler aussieht, zur Feier des Tages hatte ich vorgestern einfach mal einen kleinen Video-Rundgang auf der Baustelle gedreht, den ich euch nicht vorenthalten möchte ;)



Und hier noch ein paar Fotos vom gestrigen Abend, als wir zum ersten Mal die Deckenplatte gesehen haben.

 Die noch jungfräuliche Deckenplatte, so weiß wie Schnee, ohne Kabel und mit nur ganz wenig Draht ;)

 Kuckuck! :)

 :)

 Nachbars Katze findet's hier auch gemütlich :)

 Wir haben sogar schon Gardinen vor den Fenstern, allerdings irgendwie von der falschen Seite.

 Blick durch den Kaminzug.

 Das Haus hat schon seine Schürze hochgerafft. Bald gibt's nen wasserdichten Schutzanstrich.

Da fehlt noch was.

Heute hatte ich (Anne) einen Tag "Urlaub", um meinem Schwiegervater "Strippen zu ziehen" :) Aber Urlaub is anders! Es fing erst alles relaxed an. Steckdosen und Co hatten wir schon vor einer Woche angezeichnet, fehlten also nur noch die Deckenlampen. Diesen Part übernahm ich, während mein Schwiegervater schon mit der Bohrmaschine bewaffnet durch das Haus ging und Durchlässe ins EG und bereits angezeichnete Lampenlöcher bohrte und gaaanz viel Krach und Staub machte. Danach fädelte ich Kabel nach und nach von unten durch die Durchlasslöcher nach oben und zog diese wieder am entsprechenden Bestimmungsort nach unten, nachdem unser Elektriker sie durch das Stahlgittergewirr (zum Glück lagen noch keine Stahlmatten herum) auf der EG-Decke "geflochten" hatte. Anschließend beschriftete und kürzte ich sie auf die entsprechende Länge. Als wir dann allerdings am frühen Nachmittag zu Daten- und Telefonkabeln übergingen, musste ich einmal gaaanz tief Luft holen, allen Mut zusammennehmen und über die wackelige Bauleiter auf die EG-Decke klettern (es sei hier erwähnt, ich habe Höhenangst ;)). Anfangs fand ich es ziemlich schrecklich da oben, v.a. weil die einzelnen Platten noch nicht miteinander verbunden sind, hier und da Spalten klaffen, Löcher für Lüftung und Wasser sich auftun und die Stahlträger im Weg herumliegen. Aber es half alles nichts, ich musste die Zähne zusammenbeißen. Hier verlegten wir als erstes Plastikschläuche um danach die Daten- und Telefonkabel hindurchzufädeln (ist so Elektrikervorschrift, weil die Kabel so empfindlich sind). Im Laufe der Zeit war die Höhe allerdings gar nicht mehr so sehr schlimm. Viel unangenehmer wurde hingegen die Sonne. Man wurde dort oben quasi gegrillt. Wochenlang nur Regen, und dann bin ich mal einen Tag draußen und schon knallt die Sonne, als hätte sie den ganzen Sommer nichts anderes getan. Um halb 5 Uhr nachmittags hatten wir es dann schließlich geschafft. Mein Schwiegervater sprühte noch alle Durchlasslöcher mit Bauschaum aus, damit die Kabel nicht verrutschen oder verdrückt werden konnten, während ich die Außenkabel für Licht, Steckdosen und Bewegungsmelder mit Kabelklammern an die Wände nagelte. Und dann hatten wir tatsächlich alles erledigt, was wir uns vorgenommen hatten.

Nun bin ich ziemlich platt, aber irgendwie auch ziemlich zufrieden. Und die Bilanz des Tages kann sich sehen lassen:

Verlegt wurden:

3-adriges 1,5er-Strom-Kabel: 414m 
5-adriges 1,5er-Strom-Kabel:   62m

Datenkabel:                              89m


+ diverse Meter Telefon- und 2,5er-Starkstromkabel, insgesamt sicher einen Dreiviertel-Kilometer Kabel. Meint man gar nicht, dass da so viel in einem Haus steckt, oder? :)


Abschließendes Fazit meines "Bau-Praktikums":
Tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte, und die ich auch nicht nur gezwungenermaßen sondern gerne wiederhole. Ich bleibe dann aber langfristig doch lieber beim Geigenbau ;)



Ach ja, fast hätte ich's vergessen: Ein Teil des Gerüsts steht seit heute auch schon an den Giebelseiten! Die Verblender können also auch bald gemauert werden.



Und hier noch die Bilder des Tages:


 Bald geht es hoffentlich die Treppe rauf. Die Schalung wird jedenfalls schon vorbereitet.


 Da ist es, das fehlende Puzzleteil! Ein dicker, fetter Stahlträger.

 Alles Staubige kommt von oben. Da heißt es nur: Augen zu und durch ;)

 Und dann durfte ich auch bohren. Mein allererstes Deckenloch. Nicht ganz in der Kreuzmitte, aber für den Anfang nicht all zu schlecht. (Zum Glück hängt diese Lampe auch nur in der Speisekammer ;))

 Die Treppe, oder das, was sie mal werden soll, von oben.

 Schlauch-, Kabel- und Lehrrohrgewirr made by Horst und Anne :)

 Lauter schöne Drähte und Kabel...

 ... und noch mehr...

 ... und noch mehr...

 ... und noch mehr (hier das größte Bündel im HWR).

 Ach, und hatte ich schon mal erwähnt, dass wir jetzt Kabel haben? ;)

 Die Lücken schließen sich.

Noch alle Finger dran und mit nur leichten Blessuren ansonsten heil davongekommen :)



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