Nachdem wir am Samstag nun ja schon in Sachen Fenster und Türen unterwegs waren, standen gestern gleich drei weitere Punkte auf dem Programm: Dachsteine, Verblender und Fliesen.
Nach einigem Hin und Her in der Terminplanung schafften wir es schließlich doch noch alles zeitlich einigermaßen zu koordinieren und machten uns am Nachmittag mit dem Zug wieder einmal nach Uelzen auf. Mit einer guten Viertelstunde Verspätung, die auf ein länger dauerndes Kundengespräch zurückzuführen war, wurden wir schließlich von Herrn Ludwig vom Fliesenfachbetrieb Schwerin vom schönen Hundertwasser-Bahnhof abgeholt.
Wie ich (Anne) es mir schon fast gedacht hatte, fiel die Auswahl nicht leicht, v.a. wenn man sich ein Budget gesetzt hat, dass man nicht überschreiten möchte. Es kam außerdem noch hinzu, dass ich mir mit unserer ursprünglichen Idee seit einigen Tagen überhaupt nicht mehr sicher war. Steffen hingegen hatte von Anfang an eine klare Vorstellung, um die ich ihn ehrlich gesagt sehr beneidete ;) Aber machen wir es kurz: Steffen bekam "seine" Bodenfliesen und wir setzen nun doch unsere allererste Idee um. Allerdings werden wir nun nicht nur Wohnzimmer, Küche, Bäder, Flur und Treppe fliesen bzw. fliesen lassen (Bäder und Treppe werden von Firma Schwerin verlegt, der Rest ist Eigenleistung mit elterlicher Hilfe ;)), sondern alle Räume, da wir sowohl im EG als auch im DG Fußbodenheizung haben, Fliesen einfach die beste Wärmeübertragung haben und ich zudem in Sachen Hausstaub nicht gerade unempfindlich reagiere.
Als Bodenfliese wollten wir beide einen warmen, freudlichen Farbton aussuchen, der totzdem pflegeleicht ist. Die Wahl ist nun auf rechteckige, terracottafarbene Fliesen gefallen. In beiden Duschen werden wir Mosaikfliesen von Jasba aus der Serie Senja in einem ähnliche Farbton verlegen lassen. Die original passenden Mosaikfliesen zu unserer Bodenfliese wären nämlich leider unbezahlbar gewesen. Unglaublich, was man für ein paar Quadratmeter so winziger Stückchen Feinsteinzeug ausgeben kann. Die Wände in beiden Bädern werden mit weißen Relieffliesen der Firma Steuler aus der Kollektion "oceans five" (siehe Rubrik "Junges Bad") ausgestattet, wobei ich mich dann selbst noch an einer Bruch-Mosaik-Bordüre (und jetzt kommen wir wieder zum Anfang unserer "Bemusterungsreise") im Hundertwassser-Stil versuchen werde. Auch das hatte ich mir schon seit einigeN Monaten so überlegt, dann wieder verworfen und schließlich doch wieder aufgegriffen.
Nach der Innenausstattung kam schließlich das äußerliche Erscheinungsbild des Hauses an die Reihe.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ausdrücklich und gaaanz, ganz herzlich bei unseren Freunden aus Bienenbüttel bedanken, dass sie, obwohl sie gerade selbst noch voll im Baustress sind, sich die Zeit nehmen, um mit uns Verblender und Dachsteine zu bemustern. DANKE, DANKE, DANKE!!! Ohne Freunde wie euch, wären Planung und Bau bisher sicher nicht so reibungslos verlaufen.
Zurück zur Bemusterung der Verblender und Dachsteine (der Vollständigkeit halber übrigens bei Mölders Bauzentrum): Zum Glück war die Auswahl hier kleiner und die Entscheidung einfacher. Der Dachstein aus dem Angebot unseres Bauträgers traf genau unseren Geschmack und war dementsprechend eigentlich schon vorab ausgesucht (Jacobi J11 engobiert altrot, das Vorgängermodell dieses Ziegels).
Bei den Verblendern hatten wir beide, was die Optik betraf, schon eine genaue Vorstellung. Als nächstes verkleinerte sich die Auswahl noch einmal drastisch durch unser festgesetztes Budget, und letztendlich gab es schließlich nur noch einen einzigen Verblender-Stein der beiden vorherigen Kriterien gerecht wurde und zusätzlich auch noch einen sogenannten Ausblühschutz hatte. Steine, die diesen nicht haben, können nach geraumer Zeit hässliche grellweiße Salzkristall-Flecken bekommen, die sich immer weiter ausbreiten.
Nun haben wir also drei weitere wichtige Punkte abgehakt, wobei die Verblender auch schon heute(!) bereits bestellt wurden. War also allerhöchste Eisenbahn. :)
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Mittwoch, 10. August 2011
Sonntag, 7. August 2011
Wer, was, wann weiß...
... der Bauzeitenplan. Seit gestern haben wir ihn nun endlich, lang erwartetet und heiß ersehnt. Er gibt Aufschluss darüber, wann welche Gewerke auf der Baustelle arbeiten und fertig sein müssen. Demnach ist bereits am 2. September Richtfest (!) und am 9. Dezember dann das Haus fertig. Wir sind gespannt.
Window shopping :)
Gestern hatten wir einen wirklich anstrengenden Samstag, der um 6 Uhr morgens begann. Steffen fuhr nach Bienenbüttel um Freunden beim Einzug zu helfen (die haben bereits das geschafft, was wir noch vor uns haben), und ich fuhr in die Stadt zu Arbeit, da ich die Samstagsvertretung übernehmen musste.
Um 4 Uhr nachmittags war es dann soweit. Wir trafen uns zu unserem ersten Bemusterungstermin bei unserem Tischler in Stöcken bei Uelzen. Zum Glück hatten wir uns vorher schon einige Gedanken gemacht, und so fiel die Auswahl nicht schwer. Einige Änderungen ergaben sich trotzdem. So entschieden wir uns nach einigem Hin- und Herüberlegen doch für weiße statt antrazitfarbene Fensterrahmen, nachdem unser Tischler mir versicherte, dass diese heutzutage nicht mehr so grau und dreckig würden, wie dies früher einmal der Fall gewesen sei. Damit hatten wir gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ersten wirkt das Haus dadurch insgesamt freundlicher und heller, zweitens verkürzt sich die Bestellzeit um eine Woche und drittens sparen wir Geld, was wir zum Teil gleich wieder in eine stabile Nebeneingangstür stecken konnten, die ursprünglich einmal nur als von außen auf- und abschließbare Terassentür geplant war, womit auch gleich schon die nächste Änderung genannt wäre. Auch, was das Aussehen der Haustür betraf hatten wir schon konkrete Vostellungen. Bei unserem letzten Spaziergang durch den Apfelgarten hatten wir eine Haustür gesehen, die wir beide auf Anhieb toll fanden. Wir beschlossen, so sollte auch unsere auch aussehen. Und eigentlich hat sich daran auch gar nicht mal so viel geändert. Der Stil ist jedenfalls derselbe. Rechteckige Fensterchen kombiniert mit gebürtstetem Aluminium in Edelstahloptik. Allerdings sind es jetzt nur drei statt fünf Fensterchen, dafür aber mehr Metall und nicht nur eine dezente Umrandung. Rechts neben der Tür wird, wie in der Abbildung, ein klarglastes, ca. 35cm breites Fensterseitenteil eingesetzt, damit es im Flur schön hell und freundlich ist und man immer gleich sehen kann, wer zu Besuch kommt ;)
Um 4 Uhr nachmittags war es dann soweit. Wir trafen uns zu unserem ersten Bemusterungstermin bei unserem Tischler in Stöcken bei Uelzen. Zum Glück hatten wir uns vorher schon einige Gedanken gemacht, und so fiel die Auswahl nicht schwer. Einige Änderungen ergaben sich trotzdem. So entschieden wir uns nach einigem Hin- und Herüberlegen doch für weiße statt antrazitfarbene Fensterrahmen, nachdem unser Tischler mir versicherte, dass diese heutzutage nicht mehr so grau und dreckig würden, wie dies früher einmal der Fall gewesen sei. Damit hatten wir gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ersten wirkt das Haus dadurch insgesamt freundlicher und heller, zweitens verkürzt sich die Bestellzeit um eine Woche und drittens sparen wir Geld, was wir zum Teil gleich wieder in eine stabile Nebeneingangstür stecken konnten, die ursprünglich einmal nur als von außen auf- und abschließbare Terassentür geplant war, womit auch gleich schon die nächste Änderung genannt wäre. Auch, was das Aussehen der Haustür betraf hatten wir schon konkrete Vostellungen. Bei unserem letzten Spaziergang durch den Apfelgarten hatten wir eine Haustür gesehen, die wir beide auf Anhieb toll fanden. Wir beschlossen, so sollte auch unsere auch aussehen. Und eigentlich hat sich daran auch gar nicht mal so viel geändert. Der Stil ist jedenfalls derselbe. Rechteckige Fensterchen kombiniert mit gebürtstetem Aluminium in Edelstahloptik. Allerdings sind es jetzt nur drei statt fünf Fensterchen, dafür aber mehr Metall und nicht nur eine dezente Umrandung. Rechts neben der Tür wird, wie in der Abbildung, ein klarglastes, ca. 35cm breites Fensterseitenteil eingesetzt, damit es im Flur schön hell und freundlich ist und man immer gleich sehen kann, wer zu Besuch kommt ;)
Unsere Haustür
Auf dass wir immer festen Boden unter den Füßen haben.
Wer auch immer unserer Bitte aus dem letzten Blogeintrag nachkam: es hat funktioniert! Wir haben seit Freitag eine Bodenplatte :)Als wir vorgestern Abend nach der Arbeit am Grundstück eintrafen, war der Beton noch sehr weich und mit großen Wasserpfützen übersät. Laut unser Nachbarin hatten die Bauarbeiter wohl ziemlich lange auf den Beton warten müssen und waren so erst um ca. 5 Uhr nachmittags fertig geworden.
Aber sie ist fertig und der Beton bindet ab, und das ist das Wichtigste, denn nun können die Maurer morgen mit den Wänden des EG beginnen.
Aber sie ist fertig und der Beton bindet ab, und das ist das Wichtigste, denn nun können die Maurer morgen mit den Wänden des EG beginnen.
Unsere Bodenplatte! :)
Hier auch mal ein Blick vom Grundstück zum Boskoopstieg.
Zu früh geliefert: Porenbeton-Steine für das EG. Eigentlich sollten diese erst am Montag morgen geliefert und die Paletten direkt auf die fertige Bodenplatte gestellt werden. Nun ist für die Maurer leider Steine schleppen angesagt. Aber besser zu früh geliefert, als keine Steine ;)
Alle Rohrleitungen, die isoliert wurden, sind Wasserleitungsleerrohre, was einfach so aus dem Boden ragt, gehört zur Lüftungsanlage, und dieser breite Draht ganz links ist unser Erdungsband.
Was auch immer die sich dabei gedacht haben, den Restbeton einfach neben die Bodenplatte zu kippen: das muss auf jeden Fall noch weg! Und wir werden uns garantiert nicht selbst mit der Spitzhacke hinstellen und es bergmännisch abbauen ;)
Mal nachmessen... Passt!
Und zum Schluss noch ein Sonnenuntergangsfoto vom Heimweg,
aufgenommen am nördlichen Wassergraben des Apfelgartens.
Donnerstag, 4. August 2011
Apfelgartensafari
Heute war ich (Anne) mal alleine in NW und habe die Gunst der Stunde auch gleich noch für einen kleinen Spaziergang genutzt. Als erstes kam ich dabei am nahegelegenen Edekamarkt vorbei, und siehe da, auch hier wird bald wieder gebaut. Der Edeka selbst und auch der benachbarte Aldi sind beide ja noch quasi nagelneu, aber vor den Supermärkten ist noch ein Gebäude mit Drogeriemarkt und Bistro geplant. Nun durfte die bisherige Unkrautwiese schon einem Sandbett weichen. Scheint also auch nicht mehr all zu lange zu dauern, bis sich hier was tut.
Nach dieser Entdeckung führte mich mein kleiner Ausflug entlang des nördlichen Zaunes des bisher noch unerschlossenen vierten Bauabschnitts. So ungefähr muss der gesamte Apfelgarten einmal ausgesehen haben, bevor hier mit Bodenaustausch und Bau begonnen wurde. Nur die Wassergräben und Teiche sind neu entstanden, damit die Katzen vom Neubaugebiet nicht ins benachbarte Vogelschutzgebiet gelangen.
Nach einer halben Stunde, kam ich dann schließlich an unserem Grundstück an, und der Unterschied zum gestrigen Abend ist schon ziiiiemlich deutlich sichtbar :)
Nach dieser Entdeckung führte mich mein kleiner Ausflug entlang des nördlichen Zaunes des bisher noch unerschlossenen vierten Bauabschnitts. So ungefähr muss der gesamte Apfelgarten einmal ausgesehen haben, bevor hier mit Bodenaustausch und Bau begonnen wurde. Nur die Wassergräben und Teiche sind neu entstanden, damit die Katzen vom Neubaugebiet nicht ins benachbarte Vogelschutzgebiet gelangen.
Mückenzuchtanlage ;)
Eine von vielen schönen, bunten Blümchen am Wegesrand.
Grass is always greener on the other side ;)
Blick über den noch unberührten vierten auf den bereits erschlossenen dritten Bauabschnitt. Wahnsinn und total spannend, was dort alleine in der Zeit hochgezogen wurde, seit wir uns für unser Grundstück interessieren.
Gut getarnt, aber nicht gut genug um nicht von mir entdeckt zu werden :D
Nach einer halben Stunde, kam ich dann schließlich an unserem Grundstück an, und der Unterschied zum gestrigen Abend ist schon ziiiiemlich deutlich sichtbar :)
Noch keine Bodenplatte, aber bereits das betonierte Fundament, Rohrleitungen, Dämmung und Baustahlmatten. Nun kann man sich das erste mal vorstellen, wo später der HWR, das Gästebad und die Küche sein werden.
Zwei Schichten Dämmplatten, für extra warme Füße. Da freut sich besonders die Baudame! :)
Wer hat denn da bitte ins Küchenwandfundament gegrabscht?!
Vorne die Rohre für das Gästebad, dahinter die für den HWR und dahinter die der Küche. Tolle Sache! :)
Im Hintergrund übrigens die Baustelle von Nachbarsnachbar. Die waren, als ich unsere Baustelle verlassen habe (abends um kurz vor 8), übrigens immer noch am Buddeln. Und wir haben sie trotzdem eingeholt ;) An dieser Stelle ein dickes Lob an unsere Handwerker! Toi, toi, toi und weiter so! :)
Und jetzt bitte alle gaaanz fest Daumendrücken, dass morgen die Bodenplatte fertig wird, damit nächste Woche die Maurer kommen können!
Ach so, fast hätte ich das Wichtigste vergessen: Wir haben nun auch ein Dixi auf unserem Grundstück! ;)
Ach so, fast hätte ich das Wichtigste vergessen: Wir haben nun auch ein Dixi auf unserem Grundstück! ;)
Mittwoch, 3. August 2011
Gräben und Schnüre
Heute nur ein kurzer Eintrag mit ein paar Fotos. Bilder sagen sowieso mehr als tausend Worte ;)
Jetzt fehlt nur noch der Beton. Die Gräben für das Fundament sind gezogen, Dämmmaterial und Baustahlgitter liegen bereits auf dem Grundstück.
Jetzt fehlt nur noch der Beton. Die Gräben für das Fundament sind gezogen, Dämmmaterial und Baustahlgitter liegen bereits auf dem Grundstück.
Gräben, Schnüre, Bretter und auch schon ein paar Rohre.
Nachbars Katze untersucht unsere Baustoffe. Das Testurteil konnten wir ihr leider nicht entlocken ;)
Etikett an einer der Dämmmaterialpackungen.
Fundamentgraben entlang der zukünftigen südlichen Hauswand.
Dienstag, 2. August 2011
Hut ab!
Alle Achtung.
Trotz notwendiger Nachbesserung bei der Anzahl der Einstellplätze (Wir brauchen zwei Parkplätze, auch wenn wir gar kein Auto haben und - solang irgend möglich - auch keins wollen) hat das urlaubsbedingt ausgedünnte Bauamt der Gemeinde Neu Wulmstorf gestern bereits ein Stück Papier auf den Weg geschickt, das sich heute in unserem Briefkasten fand: die Erschließungsbestätigung.
Nicht mal eine Woche! Begeisterung! :))
Für diejenigen, die sich jetzt wundern, warum unsererseits so große Freude ausbricht: Wenn man - wie bei uns - genehmigungsfrei (§69a der niedersächsischen Bauordnung machts möglich) bauen kann, genügt diese Bestätigung, um das eigene Haus (vorausgesetzt, es entspricht den Anforderungen und Auflagen der Bauordnung und des jeweiligen Baugebiets) bauen zu dürfen.
Pünktlich zum Start der morgen beginnenden Baumaßnahmen (Buddeln und Sandberge bauen sind vorher schon erlaubt) werden wir also dieses schöne Schild für alle lesbar am Grundstück anbringen dürfen:
Und zur Feier des Tages ist jetzt Schluss mit Bloggen. Nu wird im Familienkreis gefeiert! :)
Trotz notwendiger Nachbesserung bei der Anzahl der Einstellplätze (Wir brauchen zwei Parkplätze, auch wenn wir gar kein Auto haben und - solang irgend möglich - auch keins wollen) hat das urlaubsbedingt ausgedünnte Bauamt der Gemeinde Neu Wulmstorf gestern bereits ein Stück Papier auf den Weg geschickt, das sich heute in unserem Briefkasten fand: die Erschließungsbestätigung.
Nicht mal eine Woche! Begeisterung! :))
Für diejenigen, die sich jetzt wundern, warum unsererseits so große Freude ausbricht: Wenn man - wie bei uns - genehmigungsfrei (§69a der niedersächsischen Bauordnung machts möglich) bauen kann, genügt diese Bestätigung, um das eigene Haus (vorausgesetzt, es entspricht den Anforderungen und Auflagen der Bauordnung und des jeweiligen Baugebiets) bauen zu dürfen.
Pünktlich zum Start der morgen beginnenden Baumaßnahmen (Buddeln und Sandberge bauen sind vorher schon erlaubt) werden wir also dieses schöne Schild für alle lesbar am Grundstück anbringen dürfen:
Und zur Feier des Tages ist jetzt Schluss mit Bloggen. Nu wird im Familienkreis gefeiert! :)
Sonntag, 31. Juli 2011
JETZT GEHT'S LO-OS, JETZT GEHT'S LO-OS...
Es ist tatsächlich so weit. Wir können es irgendwie noch kaum glauben. Nachdem am Freitag das Vermessungsbüro das Haus eingemessen und das Schnurgerüst gesetzt hat, wird nun morgen früh endlich gebaggert und das Sandbett geschaffen. Wenn alles läuft wie geplant, dann kommt Mittwoch unsere Baufirma und macht die Fundamente, und wenn dann immer noch alles wie geplant läuft und wir auch noch ein wenig Glück haben, dann haben wir Ende der Woche eine Bodenplatte! :)
Samstag hatten wir unseren aller ersten Baubesprechungstermin auf dem Grundstück. Also nichts mehr mit ausschlafen, sondern früher raus als unter der Woche und auf nach Neu Wulmstorf. Schon bei der Einfahrt in den Ort erspähte ich vom Zug aus einen roten Bagger hinter den großen Eichen. Aus näherer Entfernung sah ich schließlich auch, dass er auf unserem Grundstück stand. Die Aufregung war perfekt (zumindest bei mir (Anne). Frauen sind da ja meist etwas geneigter Emotionen offen zu zeigen ;)) Mit Bauchkribbeln ging es vom Bahnhof dieses Mal auf direktem Weg zum Grundstück. Und tatsächlich: da stand er, ein knall-orange-roter Bagger inmitten des nagelneuen Schnurgerüstes. Da wurden natürlich gleich erst einmal Fotos aus allen Perspektiven geschossen um diesen historischen Moment unseres Hausbaus festzuhalten. Und hier die Top 3... :)

Samstag hatten wir unseren aller ersten Baubesprechungstermin auf dem Grundstück. Also nichts mehr mit ausschlafen, sondern früher raus als unter der Woche und auf nach Neu Wulmstorf. Schon bei der Einfahrt in den Ort erspähte ich vom Zug aus einen roten Bagger hinter den großen Eichen. Aus näherer Entfernung sah ich schließlich auch, dass er auf unserem Grundstück stand. Die Aufregung war perfekt (zumindest bei mir (Anne). Frauen sind da ja meist etwas geneigter Emotionen offen zu zeigen ;)) Mit Bauchkribbeln ging es vom Bahnhof dieses Mal auf direktem Weg zum Grundstück. Und tatsächlich: da stand er, ein knall-orange-roter Bagger inmitten des nagelneuen Schnurgerüstes. Da wurden natürlich gleich erst einmal Fotos aus allen Perspektiven geschossen um diesen historischen Moment unseres Hausbaus festzuhalten. Und hier die Top 3... :)
Unser Grundstück von Süd-Westen gesehen. Im Hintergrund schon erkennbar: der Aushub-Erdhügel "Nachbarsnachbarn". Aber ab morgen haben wir auch so'n Haufen Dreck, ätsch! ;)
Ich konnte ihn gerade noch davon abhalten die Scheibe des Baggers einzuschlagen und das Loch selbst zu buddeln ;)
Blick von Süd-Süd-Ost: Im Vordergrund, eines der Joche mit einem der wohl teuersten Nägel, die man so kaufen kann. Schuld daran war natürlich nur die Sonderfarbe: pink. :) (Und nein, bei der Farbwahl war ich ausnahmsweise mal nicht involviert. ;))
Die Bausprechung selbst verlief dann verhältnismäßig unspektakulär. Mit von der Partie waren der Bauleiter, der Polier und der Erdbaufirmenmann. Es wurde noch einmal genau besprochen, wie hoch das Sandbett werden muss, damit wir später mit der Oberkante unseres fertigen Fußbodens auf eine Höhe von max. 50cm über fertigem Straßenniveau kommen. Da der Straßenbelag vor unserem Grundstück allerdings noch provisorisch ist, wurde der nächste Gullideckel als Bezugspunkt genommen, die Höhe genau per Laser vermessen und am Schnurgerüst markiert.
Nun kann losgebuddelt und betoniert werden! :)
Ach übrigens: In vier Wochen soll Richtfest sein! Aber das glaube ich dann doch erst, wenn's tatsächlich so weit ist ;)
Mittwoch, 27. Juli 2011
Telefonitis
So, das Papier ist unterwegs: Wasseranschluss, Stromanschluss, Entwässerungsantrag, Bauanzeige. Nun heißt es "Warten".
Und gelegentlich Telefonieren. Stand heute haben wir bereits eine mündliche Freigabe seitens der Stadtentwässerung (vollerschlossenes Baugebiet sei Dank) und das Ende der Woche als Zieltermin für die Erschließungsbestätigung.
Dafür gebührt es Dank, und die Herren seien auch namentlich erwähnt: H. Neuring von der Stadtentwässerung, der trotz des anstehenden Umzugs der gesamten Verwaltung der HSE sich die Zeit nimmt, um uns (und unserem Bauträger) unser Bauvorhaben quasi unverzüglich zu ermöglichen. Und H. Sausmikat aus der Gemeindeverwaltung Neu Wulmstorf, der als Amtsleiter nicht nur die Vertretung für die urlaubenden Kollegen schmeißt, sondern auch eine schnelle Bearbeitung ermöglicht.
Danke! :)
Denn wenn beides vorliegt, stehen alle Ampeln auf Grün. Und es kann losgehen!
Und gelegentlich Telefonieren. Stand heute haben wir bereits eine mündliche Freigabe seitens der Stadtentwässerung (vollerschlossenes Baugebiet sei Dank) und das Ende der Woche als Zieltermin für die Erschließungsbestätigung.
Dafür gebührt es Dank, und die Herren seien auch namentlich erwähnt: H. Neuring von der Stadtentwässerung, der trotz des anstehenden Umzugs der gesamten Verwaltung der HSE sich die Zeit nimmt, um uns (und unserem Bauträger) unser Bauvorhaben quasi unverzüglich zu ermöglichen. Und H. Sausmikat aus der Gemeindeverwaltung Neu Wulmstorf, der als Amtsleiter nicht nur die Vertretung für die urlaubenden Kollegen schmeißt, sondern auch eine schnelle Bearbeitung ermöglicht.
Danke! :)
Denn wenn beides vorliegt, stehen alle Ampeln auf Grün. Und es kann losgehen!
Sonntag, 24. Juli 2011
Grundstück, Bodengutachten und Küchenplanung
Wieder einmal sind wir ein gutes Stück weitergekommen, und das Schönste ist: Wir sind nun stolze Grundstücksbesitzer, zumindest auf dem Papier :) Endlich ist die Zahlungsaufforderung ins Haus geflattert und die Bank hat überwiesen.
Außerdem war der Geologe auf unserem Grundstück und hat zwei Kernbohrungen gemacht und uns das fertige Bodengutachten bereits zugeschickt - alles bestens, Neugründung ohne Zusatzmaßnahmen möglich. Und auch, wenn es für Außenstehende vielleicht nicht nachvollziehbar ist, über diese Dreckkleckse haben wir uns riesig gefreut. Die erste sichtbare Veränderung auf unserem Grundstück. Es geht los, liebe Leute! :D
Außerdem sind wir noch einmal ein wenig durch das Wohngebiet gestreift. Es ist super spannend zu sehen, wie der Bau bei den anderen vorangeht. Und wenn man sich dann auch noch vorstellt, dass das bei uns hoffentlich auch bald so aussieht, dann will das Bauchkribbeln gar nicht mehr aufhören.
Hier noch einmal ein paar Impressionen:
Der Kern des Namensgebers unseres neuen Zuhauses: Der Apfelgarten im Zentrum des Wohngebiets.
Die verschiedenen Stadien des Hausbaus auf einen Blick: Von der Vorbereitung der Bodenplatte bis zum komplett fertigen Haus gibt's im Apfelgarten momentan alles zu sehen.
(Auf diesem Kiesbett stand übrigens eine Woche später nicht nur die Bodenplatte, sondern auch bereits die Mauern des Erdgeschosses!)
Dieses Wochenende gehörte dann (wie auch das letzte) der Küchenplanung. Das hieß: Ab ins Studio, Impressionen sammeln, Grundriss und eigene Idee diskutieren, ändern, durchdenken, verwerfen und wieder alles von vorn.
Nach einer Woche reiflichen Planens, Abwägen von Alternativen, Checken von Angeboten und Überlegungen haben wir uns entschieden: Nolte wird unsere Küche bauen. Das sieht dann ungefähr so aus:
In Farbe und bunt gibt's das Ganze, sobald es eingebaut ist. ;)
Außerdem waren wir gestern vor Ort, um gemeinsam mit dem Elektriker unseres Vertrauens den Baustrom aufzubauen. Kabel links, Kabel rechts, einstecken und gut - damit ist es nicht getan: Gut 2 Stunden hat die Aktion mit Aufbau, Sicherung und Test schon gedauert.
Wir hoffen, dass nach dem termingerechten Aufbau die baldige Nutzung auch wie geplant erfolgen kann... Mehr dazu in Kürze!
Außerdem war der Geologe auf unserem Grundstück und hat zwei Kernbohrungen gemacht und uns das fertige Bodengutachten bereits zugeschickt - alles bestens, Neugründung ohne Zusatzmaßnahmen möglich. Und auch, wenn es für Außenstehende vielleicht nicht nachvollziehbar ist, über diese Dreckkleckse haben wir uns riesig gefreut. Die erste sichtbare Veränderung auf unserem Grundstück. Es geht los, liebe Leute! :D
Außerdem sind wir noch einmal ein wenig durch das Wohngebiet gestreift. Es ist super spannend zu sehen, wie der Bau bei den anderen vorangeht. Und wenn man sich dann auch noch vorstellt, dass das bei uns hoffentlich auch bald so aussieht, dann will das Bauchkribbeln gar nicht mehr aufhören.
Hier noch einmal ein paar Impressionen:
Der Kern des Namensgebers unseres neuen Zuhauses: Der Apfelgarten im Zentrum des Wohngebiets.
Die verschiedenen Stadien des Hausbaus auf einen Blick: Von der Vorbereitung der Bodenplatte bis zum komplett fertigen Haus gibt's im Apfelgarten momentan alles zu sehen.
(Auf diesem Kiesbett stand übrigens eine Woche später nicht nur die Bodenplatte, sondern auch bereits die Mauern des Erdgeschosses!)
Dieses Wochenende gehörte dann (wie auch das letzte) der Küchenplanung. Das hieß: Ab ins Studio, Impressionen sammeln, Grundriss und eigene Idee diskutieren, ändern, durchdenken, verwerfen und wieder alles von vorn.
Nach einer Woche reiflichen Planens, Abwägen von Alternativen, Checken von Angeboten und Überlegungen haben wir uns entschieden: Nolte wird unsere Küche bauen. Das sieht dann ungefähr so aus:
In Farbe und bunt gibt's das Ganze, sobald es eingebaut ist. ;)
Außerdem waren wir gestern vor Ort, um gemeinsam mit dem Elektriker unseres Vertrauens den Baustrom aufzubauen. Kabel links, Kabel rechts, einstecken und gut - damit ist es nicht getan: Gut 2 Stunden hat die Aktion mit Aufbau, Sicherung und Test schon gedauert.
Wir hoffen, dass nach dem termingerechten Aufbau die baldige Nutzung auch wie geplant erfolgen kann... Mehr dazu in Kürze!
Freitag, 8. Juli 2011
Kurzupdate
Der gestrige Tag war hochproduktiv. Steffen ist über sich selbst hinausgewachsen und hat alles Organisatorische erledigt, was wir im Vorfeld tun können. Jetzt sind die Profis an der Reihe.
Und es tut sich nun auch tatsächlich endlich etwas Sichtbares, wenn auch nicht für uns von Bergedorf aus. Der Geologe war da und hat Bodenproben für das Gründungsgutachten gebohrt und entnommen. Wie schön, wenn man dann aufmerksame Nachbarn hat, die einem Bescheid geben, dass er tatsächlich da war ;) (Einen lieben Gruß und ein dickes Dankeschön an dieser Stelle nach Neu Wulmstorf! :))
Als nächstes kann nun der Vermesser loslegen, das Gebäude einmessen und das Schnurgerüst setzen.
Und es tut sich nun auch tatsächlich endlich etwas Sichtbares, wenn auch nicht für uns von Bergedorf aus. Der Geologe war da und hat Bodenproben für das Gründungsgutachten gebohrt und entnommen. Wie schön, wenn man dann aufmerksame Nachbarn hat, die einem Bescheid geben, dass er tatsächlich da war ;) (Einen lieben Gruß und ein dickes Dankeschön an dieser Stelle nach Neu Wulmstorf! :))
Als nächstes kann nun der Vermesser loslegen, das Gebäude einmessen und das Schnurgerüst setzen.
Sonntag, 3. Juli 2011
"Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet." - Thomas Edison
Zeit für einen neuen Eintrag!
In den letzten Wochen hat sich einiges bewegt: Der Notar hat sich in Bewegung gesetzt, der Finanzrahmen ist gesichert, der Bauträger ausgewählt, der Geologe beauftragt: Es geht voran.
Zeit, die Planung der Äusserlichkeiten voranzutreiben, nachdem die Innereien des Hauses definiert sind. Man könnte meinen, so eine "Gartenplanung" sei doch etwas, was ziemlich zum Schluss kommen kann. Wenn man sich allerdings entscheiden muss, an welchem Ende des Grundstücks die Heizungsspiralen vergraben werden sollen, ist es praktisch, wenn es nicht die spätere Gartenplanung versaut, weil man nirgendwo mehr den Apfelbaum pflanzen kann, der in den Bauauflagen versteckt ist.
Also planen. Das sieht dann so aus:

Das Schöne an Plänen ist, dass sie änderbar sind. Sollten wir also sehr viel Zeit und Muße haben, könnte es tatsächlich mal so aussehen.
Dienstag, 24. Mai 2011
„Jedes starke Bild wird Wirklichkeit.“ - Antoine de Saint-Exupéry
So soll unser Haus einmal aussehen, nur mit rot-braunen Dachziegeln und helleren Verblendern und die südliche Dachhälfte voll mit Solargedöns. Vorfreude ist doch die schönste Freude :)
Mittwoch, 4. Mai 2011
Shoppiiiiing
Jetzt geht's los mit dem Geld ausgeben. Gestern hat Steffen die Grundstückspläne beim Katasteramt beantragt. 160 Euro hat der Spaß gekostet! Für 4 Zettel Papier. Aber was muss, das muss. Schließlich brauchen wir die später für den Bauantrag.
Außerdem waren wir gestern das erste Mal im Baumarkt um schon einmal nach Badaustattungen zu schauen. Ich weiß, das ist ein wenig verfrüht, aber sich einen Überblick zu schaffen und inspirieren zu lassen, ist ja eigentlich nie verkehrt ;)
Heute Abend geht's dann noch zum nächsten Finanzierungsgespräch. Bin gespannt, was sich draus ergibt.
Außerdem waren wir gestern das erste Mal im Baumarkt um schon einmal nach Badaustattungen zu schauen. Ich weiß, das ist ein wenig verfrüht, aber sich einen Überblick zu schaffen und inspirieren zu lassen, ist ja eigentlich nie verkehrt ;)
Heute Abend geht's dann noch zum nächsten Finanzierungsgespräch. Bin gespannt, was sich draus ergibt.
Dienstag, 3. Mai 2011
Die ersten Fotos
Obwohl es ja eigentlich noch nicht viel und v.a. noch nichts Eigenes zu sehen gibt, hier vorab schon einmal ein paar Fotos von unserem reservierten Grundstück, dass hoffentlich bald unser neues Zuhause werden wird.

Auf dem Weg zum Neubaugebiet. Wenn man weiß, wo es sich befindet, kann man auch schon das Grundstück erspähen ;)

Die nähere Hälfte der freien Fläche hinter Wassergraben und Zaun, das ist es!

Steffen auf dem Grundstück.

Kein Kommentar :)

Der S-Bahnhof, nur 5 Gehminuten vom Grundstück entfernt.
Direkt um die Ecke gibt's auch noch einen riesigen, luxuriösen Edeka, einen Aldi, einen Geldautomaten, einen Blumenladen und einen Bäcker.

Auf dem Weg zum Neubaugebiet. Wenn man weiß, wo es sich befindet, kann man auch schon das Grundstück erspähen ;)

Die nähere Hälfte der freien Fläche hinter Wassergraben und Zaun, das ist es!

Steffen auf dem Grundstück.

Kein Kommentar :)

Der S-Bahnhof, nur 5 Gehminuten vom Grundstück entfernt.
Direkt um die Ecke gibt's auch noch einen riesigen, luxuriösen Edeka, einen Aldi, einen Geldautomaten, einen Blumenladen und einen Bäcker.
Montag, 2. Mai 2011
„Alles beginnt mit der Sehnsucht.“ - Nelly Sachs, dt.-schwed. Dichterin
Relativ kurz nachdem mein Mann und ich aus dem Süden Deutschlands aus beruflichen Gründen nach Hamburg gezogen sind, stand für uns fest: hier lässt es sich leben, hier möchten wir bleiben. Und da wir früher oder später gerne etwas Eigenes haben wollten, begannen wir mit der Häusersuche, allerdings völlig ohne Eile, ganz nach dem Motto: "Wenn wir etwas finden, dann ist es schön, wenn nicht, bleiben wir eben noch weiter zur Miete wohnen und sparen nebenher weiter auf ein Haus."
Ein Reihenhaus oder ein freistehendes Einfamilienhäuschen sollte es sein, und da wir, seit wir in HH wohnen, kein Auto haben, sollte es zudem eine gute Bahn- und Busanbindung haben, mit allem um die Ecke, was man so im täglichen, auch zukünftigen Leben braucht. Doch bei jedem bezahlbaren schon bestehenden Objekt gab es einen großen Haken: Erbpacht, miese Lage oder Bruchbude - alles dabei! Also versuchten wir es mit der Grundstückssuche. Vor einigen Wochen wurde mein Mann schließlich fündig. Ein Grundstück befand sich in Neu Wulmstorf, eines in Buchholz i.d. Nordheide, also beides nicht mehr in Hamburg, sondern in Niedersachsen. Da das Erzählen der kompletten Findungsgeschichte jetzt hier zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde, mache ich es kurz. Das Grundstück in Neu Wulmstorf hat es uns angetan und ist reserviert. An dieser Stelle sei aber trotzdem noch kurz bemerkt, dass man auf jeden Fall bei der Grundstückssuche sich gründlichst über die Straßenbauplanung in der Umgebung erkundigen sollte. In Buchholz sahen wir zum Glück zufällig ein halb verwittertes Schild mit der Aufschrift: "Ostring, nein danke!" in einem angrenzenden Wäldchen stehen. Bei der Internetrecherche stellte sich heraus, dass eine geplante Umgehungsstraße, die genau hinter dem angebotenen Grundstück verlaufen wird, schon längst beschlossene Sache ist.
Mittlerweile sind wir kräftig am Planen, Rechnen und Recherchieren. Man könnte v.a. meinen Zustand der letzten Wochen schon fast als fiebrig bezeichnen. Der Grundriss ist quasi fertig. Zwar könnte es sein, dass das ein oder andere Fenster noch ein wenig nach links oder rechts verschoben wird, aber im Großen und Ganzen wissen wir mittlerweile, wie das Haus außen und innen aussehen soll. Und ich kann tagein tagaus fast nur noch an Sachen wie Badaustattung, Küchenplanung, Heizungstypen und Co denken. So viele Fragen die nach und nach aufkommen und geklärt werden müssen, so viele Entscheidungen. Aber auch wenn sich das Ganze jetzt furchtbar stressig anhört - und das ist es tatsächlich - es macht (bis jetzt zumindest noch) auch seeehr viel Freude. Schließlich geht es da um unsere eigene kleine "Höhle". Und wenn ich jetzt schon daran denke, dass wir, wenn alles gut geht, irgendwann mal auf der Terrasse vor unserem kleinen Häuschen sitzen und in unseren Garten blicken, dann wird mir ganz warm ums Herz! :)
Ein Reihenhaus oder ein freistehendes Einfamilienhäuschen sollte es sein, und da wir, seit wir in HH wohnen, kein Auto haben, sollte es zudem eine gute Bahn- und Busanbindung haben, mit allem um die Ecke, was man so im täglichen, auch zukünftigen Leben braucht. Doch bei jedem bezahlbaren schon bestehenden Objekt gab es einen großen Haken: Erbpacht, miese Lage oder Bruchbude - alles dabei! Also versuchten wir es mit der Grundstückssuche. Vor einigen Wochen wurde mein Mann schließlich fündig. Ein Grundstück befand sich in Neu Wulmstorf, eines in Buchholz i.d. Nordheide, also beides nicht mehr in Hamburg, sondern in Niedersachsen. Da das Erzählen der kompletten Findungsgeschichte jetzt hier zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde, mache ich es kurz. Das Grundstück in Neu Wulmstorf hat es uns angetan und ist reserviert. An dieser Stelle sei aber trotzdem noch kurz bemerkt, dass man auf jeden Fall bei der Grundstückssuche sich gründlichst über die Straßenbauplanung in der Umgebung erkundigen sollte. In Buchholz sahen wir zum Glück zufällig ein halb verwittertes Schild mit der Aufschrift: "Ostring, nein danke!" in einem angrenzenden Wäldchen stehen. Bei der Internetrecherche stellte sich heraus, dass eine geplante Umgehungsstraße, die genau hinter dem angebotenen Grundstück verlaufen wird, schon längst beschlossene Sache ist.
Mittlerweile sind wir kräftig am Planen, Rechnen und Recherchieren. Man könnte v.a. meinen Zustand der letzten Wochen schon fast als fiebrig bezeichnen. Der Grundriss ist quasi fertig. Zwar könnte es sein, dass das ein oder andere Fenster noch ein wenig nach links oder rechts verschoben wird, aber im Großen und Ganzen wissen wir mittlerweile, wie das Haus außen und innen aussehen soll. Und ich kann tagein tagaus fast nur noch an Sachen wie Badaustattung, Küchenplanung, Heizungstypen und Co denken. So viele Fragen die nach und nach aufkommen und geklärt werden müssen, so viele Entscheidungen. Aber auch wenn sich das Ganze jetzt furchtbar stressig anhört - und das ist es tatsächlich - es macht (bis jetzt zumindest noch) auch seeehr viel Freude. Schließlich geht es da um unsere eigene kleine "Höhle". Und wenn ich jetzt schon daran denke, dass wir, wenn alles gut geht, irgendwann mal auf der Terrasse vor unserem kleinen Häuschen sitzen und in unseren Garten blicken, dann wird mir ganz warm ums Herz! :)
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